The Rhein - Valley Hospital in Nakuru-Kasambara opened in 2004 and is directed by Ruth Schäfer of Switzerland. The hospital relies solely on donations for buying food and medicine for the poor and suffering locals. Moreover, all funds are used directly for patient care. Every year thousands of people visit the hospital for medical help and nowadays also for food and shelter. Blog Editor: Kedar Misani.

You can send your donations to the Alpha Rheintal Bank, CH - 9442 Berneck, Switzerland; Clearing 6920, BIC RBABCH22926;
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Friday, May 29, 2009

Der Unterstand nimmt Formen an

Trotz dem vielen Regen den wir zurzeit haben kommt unser Unterstand (kleine Halle) vorwärts. Ohne Maschinen und alles von Hand. Erstaunlich und manchmal denke ich sogar manch einer von uns in Europa könnte das mit einer Maschine nicht besser machen. Das bestellte Material von Nakuru allerdings konnten sie seit zwei Tagen nicht zum Spital hochbringen, da der Kleinlaster auf der rutschigen Fahrbahn nicht weiter kam. Also müssen sie einfach die Vorbereitungen so gut wie möglich machen sodass sie dann gleich loslegen können sobald das Material eintrifft. Dies wird so wie ich es sehe nächste Woche der Fall sein. Am Montag haben wir ein National-Feiertag überall werden die Kenianischen Fahnen aufgehängt werden. “Madaraka Day”, dem Tag an dem Kenia 1963 seine politische Selbständigkeit erlangte und der bis heute gefeiert wird.

Wednesday, May 27, 2009

Tochter besuchte verletzten Vater

Eine Tochter besuchte ihren Vater, der seit einigen Wochen mit dem verbrannten Bein in der Bettenstation liegt. Vor etwa einer Woche entliess Wanjara unser Arzt den Patienten. Doch schon nach zwei Tagen steckte er ihn wieder zurück in die Bettenstation. Die hygienischen Verhältnisse und die mangelnde Pflege zu Hause brachten ganz schnell Komplikationen, die Wunden entzündeten sich erneut und einige Brandstellen fingen an zu eitern. Unser Arzt und ich besprachen diesen Fall zusammen. Wir kamen zu der Entscheidung dass wir ihn hier behalten bis alles komplett verheilt ist. Seine Wundheilung ist sehr schlecht, die Verbrennungen waren jedoch auch sehr gravierend, zum teil fast bis zu den Knochen verbrannt. In Europa wäre so ein Patient schon längstens bei einem Hautspezialisten gelandet, der mit einer Hauttransplantation die Wunden versorgt hätte. Doch hier muss sich alles selber ganz langsam wieder erholen; das braucht viel Intensive Pflege, Geduld und Zeit. Doch erstaunlich, was unser Körper alles wieder selber reparieren kann.

Tuesday, May 26, 2009

Eine gute Stimmung im Team


In der Tagesklinik war wirklich alles geputzt, aufgefüllt und es gab nichts zu reklamieren. Ich war mehr als zufrieden. Meine Angestellten erzählten sich wieder kleine Geschichten und über manches wurde so gelacht. Sie erinnerten mich an unsere Schulzeit als wir uns Witze erzählten und darüber lachten. Auch draussen wurde gelacht. Unser Arzt Wanjara wurde von den zwei Putzfrauen Noami und Mary hoch genommen. Sie nahmen ihn in die Mitte und fragten ihn wie das Wetter bei ihm oben sei. Irgendwann fragte ich dann unseren Koch, ob er was ins Essen gemixt hätte. Doch es war einfach ein fröhlicher Tag für jedermann. Schön das es das noch gibt.

Monday, May 25, 2009

Schlechte Zeit für Allergiker

Seit morgen früh gibt es kaum eine Pause für das Medizinpersonal. Jung und Alt kamen mit Fieber und Husten bei uns vorbei. Auch Asthmatiker haben wieder zu kämpfen. Durch die Regenzeit erholt sich das Gras schnell und die Blumen fangen an zu blühen. Bei Bäumen und Sträuchern bildet sich Blütenstaub, der sich am Tag durch den Wind verbreitet. Allergiker bekommen das sehr zu spüren. Hauptausschläge gerötete Augen, Juckreiz und Schnupfen sind die Folgen.