The Rhein - Valley Hospital in Nakuru-Kasambara opened in 2004 and is directed by Ruth Schäfer of Switzerland. The hospital relies solely on donations for buying food and medicine for the poor and suffering locals. Moreover, all funds are used directly for patient care. Every year thousands of people visit the hospital for medical help and nowadays also for food and shelter. Blog Editor: Kedar Misani.

You can send your donations to the Alpha Rheintal Bank, CH - 9442 Berneck, Switzerland; Clearing 6920, BIC RBABCH22926;
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Friday, May 22, 2009

Planung einer kleinen Halle

Besprechung mit Fundi und seinen Mitarbeitern. Zusammen schauten wir die Situation an, wie wir am besten ein Vordach, Unterstand oder eventuell sogar eine einfache Halle bauen können. Dies sollte unser Material vor Nässe schützen. Unsere heftige Diskussion dauerte ziemlich lange bis wir zusammen auf einen guten Nenner gekommen waren. Jeder brachte seine eigene Idee. Fundi wollte wieder einmal den schnellsten Weg einschlagen, ich hingegen dachte wieder einwenig weiter und sah auch schon wieder einen Nutzen des Containers. Der bringt uns nämlich schon eine fertige Wand es müssen nur noch drei weitere gebaut werden. Am Schluss ein Dach und schon steht eine kleine nützliche Halle. Nun müssen wir das nur noch in die Tat umsetzen.

Thursday, May 21, 2009

Wieder ein erfolgreicher Babytag

Heute wieder ein erfolgreicher Babytag. Das Ärzteteam versorgten die kleinen im Nu. Einer der Krankenpfleger Kennedy wog die Kleinen Babys, Mathew schrieb die Karten und Caroline brachte den Impfstoff aus dem Kühler. Im vorderen Behandlungszimmer empfing Wanjara, unser Arzt, die Patienten die zur Nachkontrolle kamen.

Wednesday, May 20, 2009

Gratis Wurmkur für die Schüler

Unser Medizinteam gab heute für die Schulen eine gratis Wurmkur-Behandlung ab. Es kam eine Schulklasse nach der anderen ins Spital, organisiert von den Klassenlehrern. Es funktionierte einwandfrei und lief wie am Schnürchen. Drinnen im Wartesaal war alles voll deshalb warteten einige der Kinder draussen, geduldig bis sie gerufen wurden. Fünf Minuten vor 17 Uhr hatten wir alle 600 Kinder von der Kasambara Schule behandelt!

Tuesday, May 19, 2009

Kinder besuchen uns regelmässig

Mit lautem Rufen und Winken begrüssten mich heute Mittag die Kinder im Spital, ehemalige ITP's unseres Camps. Die einen kamen einfach um hallo zu sagen und zwei von ihnen hatten eine beginnende Grippe, die behandelt werden musste. Doch lange konnte ich nicht im Spital verbringen, schwarze dicke Wolken zogen auf und bald begann es wieder zu regnen. Sehnsüchtig warteten alle auf diese Regenzeit, doch jetzt kam der Regen soehr heftig. In Nakuru hatten wir seit drei Tage orkanartige Stürme. Bäume, Stromleitungen und auch Telefonmasten stürzten um und blockierten die Strassen. In Nairobi und anderen Gegenden überliefen die Flüsse und zogen die einheimischen Hütten mit sich mit. Ja es kann einfach nicht "normal" regnen oder es ist zu trocken, es ist wie verhext.

Monday, May 18, 2009

Einbruch in Wasserstation ohne Beute

Diebe in Thugunui freuten sich zu früh auf Geld. Als sie Egidion in der Nacht aufforderten die Türe zu öffnen, rief er ihnen von innen zu das es hier nichts zu holen gäbe, und er würde die Türe nicht öffnen, sie müssten sie schon selber aufmachen. Sie dachten wohl in unserem Wasserwerk gäbe es was zu holen. Da wir aber das Wasser gratis abgeben gibt’s auch kein Geld. Leider richteten sie mehr schaden an, als sie den Hag zerschnitten um so ins innere des Gelände zu gelangen. Doch am Ende verliessen sie das Grundstück ohne einen Pfennig Geld. Pech gehabt!

Friday, May 15, 2009

Zeit für die Medizinkontrolle

Draussen strömender Regen, deshalb hatten wir heute nur wirkliche Notfälle. Viele Patienten die eigentlich zur Kontrolle kommen sollten blieben aus. Der Regen weichte den Gehweg und die Strasse so auf, dass ein Weiterkommen sogar zu Fuss unmöglich wurde. Unsere Medizinangestellten nutzten deshalb den Tag um die Medizin nach verfallenem Datum zu Kontrollieren.

Thursday, May 14, 2009

Kontroll-Rundgang mit Naomi

Die Temperatur war heute gerade mal 17 Grad und bewölkt. Ich machte mich ganz rasch auf den Weg ins Spital, da der Regen nicht lange auf sich warten liess. Meine Putzfrau Noami und ich machten heute einmal zusammen einen Rundgang in der Bettenstation. Ab und zu sah auch sie kleine Unschönheiten, die man verbesern konnte. Das Mückennetz musste wieder einmal in die Wäscherei. Bei der Schwestern-Station gab es kleine Mängel, die aber schnell behoben werden konnten. Doch im Grossen und Ganzen konnte ich recht zufrieden sein, es war überall aufgeräumt und gereinigt.

Wednesday, May 13, 2009

Nach mühsamer Reise im Spital angekommen

Der kleine Patrick hatte hohes Fieber und Durchfall. Seine Mama brachte ihn heute morgen ganz früh zu uns ins Spital. Sie hatte Angst, dass wir dem kleinen Patrick keine medizinische Hilfe geben würden, da sie kein Geld hatte. Ja seit 5 Uhr morgens war die Frau auf den Weg zu uns, den grössten Teil der Strecke lief sie zu Fuss, da kein Geld für ein Matatu (kleines Taxi) war. Die letzten 20 Kilometer durfte sie mit einem Autofahrer mitfahren. Unser Arzt Wanjara untersuchte den Jungen und gab ihm dann die nötigen Medikamente. Er wird wohl zwei bis drei Tage da bleiben müssen. Auch seine Mutter wird behandelt; sie ist stark unterernährt. Der Arzt verordnete für sie ein Antibiotikum für ihren starken Husten.

Monday, May 11, 2009

Muttertag in Bogoria

Auch ich genoss den Muttertag. Ich erlaubte mir über das Wochenende etwas auszuspannen indem ich für 3 Tage nach Bogoria fuhr und da die Sonne genoss. An den heissen Wasserquellen war es sehr schön. Seit dem letzten Mal haben sich wieder neue Geisire gebildet, die lustig aus dem Boden sprudelten.

Klick on the Picture to view it in larger size (Photos: Ruth Schäfer)

Benefiz-Veranstaltung am 20. Mai

Am 20. Mai findet im Kino Madien in Heerbrugg eie Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Rhein-Valley Hospitals in Nakuru (Kenia) statt. Dabei wird der von Tele Südostschweiz produzierte Dokumentarfilm "Mama Matata - eine Appenzellerin in Afrika" uraufgeführt. Moderation durch Ananda Ammann, Miss Schweiz 2007. Der Gesamterlös des Abends, an dem auf Hackbrettspieler Nicolas Senn auftritt, komt dem Spital zugute. Ihre Spende schenkt Hoffnung und rettet Leben. Dank strikter Kontrolle vor Ort können wir Ihnen die vollumfängliche Verwendung Ihrer Spendengelder für die ärmsten Menschen garantieren. Hier ist das Spendenkonto:
 Verein Rhein - Valley Hospital, Kasambara - Gilgil in Kenia (Afrika) - PC: 90-113180-3.

Friday, May 8, 2009

Container musste gereingt werden

Durch die Wärme und die Feuchtigkeit des Regens vermehrten sich die Insekten ganz schnell und fanden ihren Weg in den Container. Deshalb musste er dringend ausgeräumt, gereinigt und mit Insekten-Mittel besprüht werden. Auch draussen im Freien kontrollierten Fundi und seine Arbeiter die Maissäcke, bevor wir sie wieder zurück in den Container brachten. Zum Glück war alles drinnen bevor es leicht zu regnen anfing.

Thursday, May 7, 2009

Patientenakten: jetzt ist wieder Ordnung!

Endlich Zeit, um die Patientenakten neu einzuordnen. Caroline und Viktor fingen an die Akten nach Datum, Nummern und Namen einzuordnen. Dies gibt einiges zu tun doch man sieht jetzt schon ein Resultat: die Gestelle füllen sich und überraschend sehen wir, das in den letzten fünf Jahren doch einiges zusammen gekommen ist. Stolz mit einem Lachen im Gesicht meinte Caroline das sieht ganz gut aus und man findet die Patientenkarten jetzt auch viel schneller.

Wednesday, May 6, 2009

Unfall nach Alkoholgenuss

Pech beim nach Hause gehen in der Nacht. Nach einem kurzen halt in dem Dorf Restaurant machte sich Maina auf den Nachhauseweg, doch der einheimischen Schnaps ist nicht zu unterschätzen. "Nyanga" ist sein Name und es ist ein einheimischer 100 % Maisschnaps. Als er dann in der Dunkelheit so einwenig im Zickzack lief, stürzte er auf einmal mit einem Bein in ein Loch. Gott sei Dank konnte er sich selber schnell aus dieser Situation befreien. Das Loch wurde benutz um Holzhohle zu brennen, die heisse Glut jedoch wurde Maina zum Verhängnis er verbrannte sich das ganz Bein und musste sofort zu uns in Behandlung kommen.

Tuesday, May 5, 2009

Notfallmässige Betreung durch unseren Arzt

Ein Notfall. Eine jüngere Frau wurde von einem Mann auf dem Weg ins Spital auf der Strasse zusammengeklappt aufgegriffen. Er brachte sie dann schnell zu uns, sie fühlte sich immer noch sehr schwach und unwohl. Wanjara unser Arzt rief einer der Putzfrau zu, dass sie in der Küche einen Krug mit Trinkwasser holen solle. In der Zwischenzeit untersuchte er die Frau. Ja kein Wunder weswegen ihr so schlecht war, sie hatte einen zu hohen Blutdruck, nebst diesem auch noch Diabetes. Ihren Zuckerspiegel war etwas zu weit unten und deshalb auch der Schwindel. Sie wurde sofort mit den notwendigen Medikamenten versorgt und in der Bettenstation noch einige Stunden überwacht bevor sie wieder nach Hause durfte.

Monday, May 4, 2009

WC-Kontrollgamg


rs. Mary unsere Putzfrau rief mich als ich meinen Kontrollrundgang machte. Sie wollte bei den Toiletten den Wassertank reinigen. Den Deckel konnte sie entfernen doch um ihn wieder richtig zu befestigen brauchte sie meine Hilfe. Der PVC ist leider nicht so stark und hat sich mit den Jahren verzogen und deshalb haben unsere Putzfrauen nun etwas mühe den Deckel wieder richtig in Stellung zu bringen. Sie meldete auch das jemand die Schraube bei einem Deckel abmontiert hätte, ich frage mich nur für was. Den im Busch gibt es keinen Toiletten-Wasserkasten Spülung da gibt’s nur das alte System: Eine kleine Lehmhütte darinnen auf dem Boden ein tiefes Loch, das etwa 10-20 Meter tief ist. Darauf wird ein Brett mit einem Loch befestigt und fertigt ist das WC...

Thursday, April 30, 2009

Geburt mit Problemen


In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag wurde der kleine Ian geboren. Er wog 2.5 kg. Der kleine hatte Probleme mit Atmen und musste mit Sauerstoff unterstützt werden. Der 21jährigen jungen Mama geht es gut. Im Schwesternzimmer erzählte mir dann Wanjara; er sei doch froh dass er im Rhein-Valley arbeiten dürfe da gäbe es wirklich alles um den grossen und kleinen Patienten zu helfen. Hätten wir keinen Sauerstoff da gehabt, wäre der kleine Ian nicht durch gekommen. Sie hätten letzte Nacht zu zweit das Baby zurückgeholt, es war schon ganz blau - fast erstickt. Erst reinigten sie ihm die Atemwege und der Schleim wurde mit der Maschine sorgfältig abgesaugt, danach hängten sie ihn sofort an den Sauerstoff. Mit der Wärmelampe wurde er die ganze Nacht warm gehalten. Ian hat sich in der Zwischenzeit etwas erholt, doch unser Arzt Wanjara gibt ihm immer noch zwischendurch etwas Sauerstoff, dennoch meinte er; wenn’s diese Nacht keine Komplikationen gibt, darf die Mama morgen mit dem Baby nach Hause gehen.

Wednesday, April 29, 2009

Im Kampf gegen Polio

Immer noch ein Kampf gegen die Polio. Viele noch nicht geimpfte Kleinkinder bekamen heute die erste Polio-Impfung. Es ist sehr schwer den Müttern zu erklären was es für Konsequenzen haben könnte bei nicht-impfen der Kinder. Viele von ihnen wollen es einfach nicht verstehen, denn schliesslich wurden sie auch gross ohne Impfungen. Bei manchen spielt immer noch die Religion eine grosse Rolle, dies wurde mir klar als heute ein 65jährigen Mann mit Ohrenschmerzen zu uns kam. Da er so viele Ohrhaare im Gehörgang hatte wollte unser Arzt diese entfernen um danach die Ohren spülen sodass sie frei von Ohrenschmalz werden. Doch der Mann weigerte sich und sagte die Kirche erlaube dass nicht. Ich wurde daraufhin ein wenig sauer und fragte ihn, was er nun eigentlich bei uns mache. Er sei doch gekommen weil er Schmerzen hätte doch diese kann man nicht mit Magie wegblasen. Er müsse schon dem Arzt vertrauen und seine Anweisungen annehmen. Anderenfalls soll er in die Kirche sitzen und warten bis die Schmerzen vorbei gehen, denn so können wir ihm nicht helfen. Diese etwas harten Worte wirkten wie ein Wunder, er liess sich am Ende die Haare entfernen, die Ohren spülen und der Arzt durfte ihm sogar die Tropfen in die Ohren geben. Als er das Spital verliess meinte er lachend; ich habe schon lange nicht mehr so gut gehört wie heute, vielen Dank.

Tuesday, April 28, 2009

Essensausgabe kurz vor dem Gewitter

rs. Blauer Himmel. Die Temperatur war nur gerade mal 17 Grad und doch schon Anzeichen eines Gewitters. Wir beeilten uns deshalb auch am Morgen um die Esswaren bereit zu machen. Maina brachte uns eine Schachtel mit Handschuhen sodass wir loslegen können mit der Ausgabe. Einige der Frauen kamen schon ganz früh und warteten draussen vor dem Eingangstor, es scheint dass sie Angst hatten die letzten zu sein und am Ende wieder mit leeren Händen nach Hause zurück zugehen müssten. An die 230 Frauen jedes Alter und vereinzelt auch einige Männer standen in der Reihe. Beim Verlassen des Spitalsareals kamen viele von ihnen bei mir vorbei um sich nochmals extra zu bedanken. Ja für mich sind das wirklich die Leute, die unsere Hilfe am nötigsten brauchen.

Monday, April 27, 2009

Kontrolle der Maissäcke

Unsere Männer kontrollierten heute den ganzen Tag die Maissäcke, einige von ihnen waren schon von den Insekten befallen. Im Container wurde durch die Sonnenbestrahlung eine grosse Hitze erzeugte und jetzt der Regen wiederum bringt eine grosse Feuchtigkeit, dies ist ein perfektes Klima für die Insekten. Deshalb ist es sehr wichtig die Maissäcke von Zeit zu Zeit zu kontrollieren. Alle Säcke wurden sorgfältig ausgeleert und gereinigt; danach mit einem Insektenpulver, das für uns Menschen nicht gefährlich ist, gesprüht. In der gleichen Zeit konnten wir auch gerade die Rationen für morgen richten. Einige der ITP's haben mich schon letzte Woche angerufen und nachgefragt ob sie etwas zu Essen bekommen könnten. Ja der Regen ist zurück doch es wird noch einige Zeit dauern bis sie was ernten können. Bis dahin werden wir so lange es geht ihnen etwas unter die Arme greifen. -Mama Matata

Friday, April 24, 2009

Eine grüne Insel

Immer wieder zwischendurch haben wir Regen. Einige Orte werden langsam grün und an anderen ist es leider immer noch sehr trocken. Bei uns im Garten jedoch fängt das Gemüse schon an zu wachsen und die Wiese wird langsam Grün. Auch unsere Patienten geniessen das frische Gras und setzen sich gerne auf den Boden wo das Gras schon etwas höher gewachsen ist. Fröhlich zupfen sie die Grashalme ab und fangen an zu spielen. Die zwei Frauen sagten mir lachend sie hätten eine grüne Insel gefunden. Ja wirklich sie hatten recht es sah gerade so aus. -Mama Matata