The Rhein - Valley Hospital in Nakuru-Kasambara opened in 2004 and is directed by Ruth Schäfer of Switzerland. The hospital relies solely on donations for buying food and medicine for the poor and suffering locals. Moreover, all funds are used directly for patient care. Every year thousands of people visit the hospital for medical help and nowadays also for food and shelter. Blog Editor: Kedar Misani.

You can send your donations to the Alpha Rheintal Bank, CH - 9442 Berneck, Switzerland; Clearing 6920, BIC RBABCH22926;
IBAN: CH75 06920016 1856 71206, Verein Rhein-Valley Hospital, CH - 9450 Altstätten, Switzerland.


Thursday, July 16, 2009

Aus unserem Tagespensum...


In der Schule beim Spielen verletzte sich Paul am Bein mit einem Stacheldraht. Er wurde sofort zu uns ins Spital gebracht. Wanjara gab ihn eine Starrkrampf-Spritze. Danach wurde die Wunde gesäubert und zugenäht. Er hielt sich tapfer und ab und zu verzog er das Gesicht und verdrückte die Schmerzen; kein Wunder die offene Wunde wurde ja nur oberflächlich betäubt um zu nähen. Da kann es schon vorkommen dass es ab und zu zwickt. Für Morgen wird er wieder einen Termin bekommen. Die Wunde muss täglich gereinigt und desinfiziert werden um einer Infektion vor- zubeugen.

Monday, July 13, 2009

Personalausbildung


Trotzdem zwei von unserem Medizinpersonal an einem Seminar teilnahmen, meisterten Wanjara und Kennedy diesen Montag ausgezeichnet. Allerdings hatten sie etwas mehr Stress und die Pausen vielen auch aus. Die anderen Krankenpfleger nahmen an einem Kurs teil, der mehr Informationen über Aidspatienten vermittelte. Es ist auch für mich sehr wichtig zu wissen, dass unser junges Medizinpersonal noch mehr dazu lernen kann. Da die Zeit auch hier in Kenya nicht stehen bleibt und wir laufend neue Medizin bekommen, ist dies ein wichtiger Bestandteil unserer Spitalarbeit. (Bild: zwei junge Besucher vor dem Spital)

Monday, July 6, 2009

Zurück vom Schweizer Urlaub...

Zurück aus meinem kurzen Urlaub aus der Schweiz. Nach gut zweieinhalb Wochen bin ich wieder zurück in Nakuru. Als ich heute Morgen im Spital ankam leuchteten die Augen meiner Angestellten und einige meinten sogar die nächsten fünf Jahre gäbe es keinen Ausgang mehr. Sie waren froh mich wieder zu sehen. Ich selber war sehr überrascht wie das Spital lief, ja alles war unter Kontrolle. Es war sauber geputzt und meine Angestellten waren fleissig an der Arbeit obwohl das niemand so genau wusste wo ich eigentlich war und wann ich wieder kommen würde. Einige der Putzfrauen stürmten schon letzte Woche den Sekretär, um nachzufragen ob was passiert sei. Schön dass man vermisst wird. Es zeigt mir, dass ich ihnen nicht gleichgültig bin. Überall wo ich hinkomme bekomme ich die gleiche Frage, ob was passiert sei - sie hätten mich vermisst. Sogar einige der ITP's, die heute mein Auto im Spital sahen, kamen um mich zu begrüssen. Mama Peter sagte sie hätte schon Angst gehabt ich sei gegangen. Denn ohne mich wüsste sie nicht wie sie mit ihrer Familie durchkommen sollte. Nur schon der Gedanke das wir hier sind gäbe ihr den nötigen halt um weiter mit der Familie zu überleben. -Mama Matata

Thursday, June 25, 2009

Mama Matata live im Zürcher Lokal-TV

Heute abend waren der Gründer des Rhein-Valley Hospitals Stephan Holderegger und seine Partnerin und Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer (Mama Matata), live bei Hugi Bigi im Zürcher Lokal-TV "Tele Züri" zu Gast und konnten über die Lage in Kenya informieren. Es bleibt zu hoffen, dass viele Zuschauer inspiriert wurden, sich auch finanziell zu engagieren, denn z.Z. sind wieder dringend Gelder nötig, um die Unkosten zu tragen.

Tonight Stephan Holderegger (founder of the Rhein-Valley Hospital) and director Ruth Schäfer (Mama Matata) were live at Hugo Bigi's popular Talk-Show at "Tele-Züri" (Local TV station in Zurich). They could speak about the situation and their work in Kenya and made clear that donations are still crucial for the survival of the hospital in Nakuru.



Wednesday, June 10, 2009

Father Ben and Doughter Melanie

Das Wetter hat sich wieder beruhigt. Der Regen war heftig doch in vielen Gegenden viel zu wenig. Der Boden konnte sich nicht erholen und man muss nicht viel von der oberen Schicht der Erde entfernen bis man auf ganz trockene Erde stösst. Der trockene warme Wind trägt auch noch dazu bei um alles schneller auszutrocknen. Dies ist leider für die Bauern kein gutes Zeichen, Saat, Gemüse und Obst sollten dringend mehr Wasser bekommen sonst wird die Ernte im nu vernichtet. Dies würde weiterhin die Hungersnot, die wir immer noch verspüren, in manchen Gegenden noch mehr belasten. Draussen auf der Wiese etwas ungeduldig sitzt Vater Ben mit seiner Tochter Melanie, sie warten zusammen bis Mama Ann endlich vom Doktor entlassen wird. Sie wurde drei Tage mit Medikamenten in der Bettenstation behandelt. Heute darf sie nach Hause gehen.

Monday, June 8, 2009

4 Stunden Marsch bis ins Spital!

Sibile ist unglücklich gestürzt beim Volleyballspiel in der Schule. Sie kam nach 4 Stunden Fussmarsch. Es war bereits schon dunkel, als der Lehrer, Schülerinnen mit einer ihrer Mitschülerin Sibile im Spital eintrafen. Das Mädchen weinte und klagte über starke Rückenschmerzen. Beim Ballspiel viel sie auf den Rücken und könnte sich kaum mehr bewegen. Unser Arzt untersuchte das Mädchen und meinte dass sie Glück im Unglück hatte, soweit er das sehen könne sei aber alles in Ordnung ein paar Quetschungen und Schürfungen. Wanjara erklärte uns das das Mädchen einen Schock erlitten hätte. Beim Sturz hätte es ihr dem Atem verschlagen deshalb die kurze Lähmung. Trotzdem behielt er Sibile über die Nacht bei uns im Spital. Im Rollstuhl wurde sie in die Bettenstation gefahren und dort bekam sie noch Schmerzmittel. Ihre Mitschülerinnen und ihr Lehrer müssen nun nochmals gut 4 Stunden nach Hause zurücklaufen, für sie wird es eine kurze Nacht geben...

Wednesday, June 3, 2009

Büroarbeiten sind auch notwendig

Rechnungen und Personalbücher-Kontrolle sind z.Z. angesagt im Rhein-Valley Hospital. Am Einganstor mussten mir die Askari alle Bücher zur Kontrolle vorlegen. Ab und zu musste ich nachfragen da ich etwas anderes im Kopf hatte, denn vorher war ich im Büro mit unserem Sekretär um dort die Kontrolle der offiziellen Bücher durchzuführen. Im Ganzen sind es immer drei oder vier Bücher die man gegenseitig Kontrollieren muss.

Tuesday, June 2, 2009

Unser Aushilfskoch Wilson Kibiru


Wilson Kibiru, ein ehemaliger ITP der die Chance bekam bei uns im Spital weiter zu arbeiten, präsentierte sich stolz in der Küche als Aushilfskoch. Er ist verheiratet und hat 6 Kindern. Seine Frau ist sehr jung aber willig zu arbeiten und hat sich ein kleines Geschäft oben in Thugunui aufgemacht. Sie verkauft Gemüse das sie selbst anpflanzt. Die beiden legten das Geld zusammen und konnten sich bereits schon ein Grundstück kaufen. Nun wird für ein Haus gespart das sie schon sicher bald zu bauen anfangen können.

Friday, May 29, 2009

Der Unterstand nimmt Formen an

Trotz dem vielen Regen den wir zurzeit haben kommt unser Unterstand (kleine Halle) vorwärts. Ohne Maschinen und alles von Hand. Erstaunlich und manchmal denke ich sogar manch einer von uns in Europa könnte das mit einer Maschine nicht besser machen. Das bestellte Material von Nakuru allerdings konnten sie seit zwei Tagen nicht zum Spital hochbringen, da der Kleinlaster auf der rutschigen Fahrbahn nicht weiter kam. Also müssen sie einfach die Vorbereitungen so gut wie möglich machen sodass sie dann gleich loslegen können sobald das Material eintrifft. Dies wird so wie ich es sehe nächste Woche der Fall sein. Am Montag haben wir ein National-Feiertag überall werden die Kenianischen Fahnen aufgehängt werden. “Madaraka Day”, dem Tag an dem Kenia 1963 seine politische Selbständigkeit erlangte und der bis heute gefeiert wird.

Wednesday, May 27, 2009

Tochter besuchte verletzten Vater

Eine Tochter besuchte ihren Vater, der seit einigen Wochen mit dem verbrannten Bein in der Bettenstation liegt. Vor etwa einer Woche entliess Wanjara unser Arzt den Patienten. Doch schon nach zwei Tagen steckte er ihn wieder zurück in die Bettenstation. Die hygienischen Verhältnisse und die mangelnde Pflege zu Hause brachten ganz schnell Komplikationen, die Wunden entzündeten sich erneut und einige Brandstellen fingen an zu eitern. Unser Arzt und ich besprachen diesen Fall zusammen. Wir kamen zu der Entscheidung dass wir ihn hier behalten bis alles komplett verheilt ist. Seine Wundheilung ist sehr schlecht, die Verbrennungen waren jedoch auch sehr gravierend, zum teil fast bis zu den Knochen verbrannt. In Europa wäre so ein Patient schon längstens bei einem Hautspezialisten gelandet, der mit einer Hauttransplantation die Wunden versorgt hätte. Doch hier muss sich alles selber ganz langsam wieder erholen; das braucht viel Intensive Pflege, Geduld und Zeit. Doch erstaunlich, was unser Körper alles wieder selber reparieren kann.

Tuesday, May 26, 2009

Eine gute Stimmung im Team


In der Tagesklinik war wirklich alles geputzt, aufgefüllt und es gab nichts zu reklamieren. Ich war mehr als zufrieden. Meine Angestellten erzählten sich wieder kleine Geschichten und über manches wurde so gelacht. Sie erinnerten mich an unsere Schulzeit als wir uns Witze erzählten und darüber lachten. Auch draussen wurde gelacht. Unser Arzt Wanjara wurde von den zwei Putzfrauen Noami und Mary hoch genommen. Sie nahmen ihn in die Mitte und fragten ihn wie das Wetter bei ihm oben sei. Irgendwann fragte ich dann unseren Koch, ob er was ins Essen gemixt hätte. Doch es war einfach ein fröhlicher Tag für jedermann. Schön das es das noch gibt.

Monday, May 25, 2009

Schlechte Zeit für Allergiker

Seit morgen früh gibt es kaum eine Pause für das Medizinpersonal. Jung und Alt kamen mit Fieber und Husten bei uns vorbei. Auch Asthmatiker haben wieder zu kämpfen. Durch die Regenzeit erholt sich das Gras schnell und die Blumen fangen an zu blühen. Bei Bäumen und Sträuchern bildet sich Blütenstaub, der sich am Tag durch den Wind verbreitet. Allergiker bekommen das sehr zu spüren. Hauptausschläge gerötete Augen, Juckreiz und Schnupfen sind die Folgen.

Friday, May 22, 2009

Planung einer kleinen Halle

Besprechung mit Fundi und seinen Mitarbeitern. Zusammen schauten wir die Situation an, wie wir am besten ein Vordach, Unterstand oder eventuell sogar eine einfache Halle bauen können. Dies sollte unser Material vor Nässe schützen. Unsere heftige Diskussion dauerte ziemlich lange bis wir zusammen auf einen guten Nenner gekommen waren. Jeder brachte seine eigene Idee. Fundi wollte wieder einmal den schnellsten Weg einschlagen, ich hingegen dachte wieder einwenig weiter und sah auch schon wieder einen Nutzen des Containers. Der bringt uns nämlich schon eine fertige Wand es müssen nur noch drei weitere gebaut werden. Am Schluss ein Dach und schon steht eine kleine nützliche Halle. Nun müssen wir das nur noch in die Tat umsetzen.

Thursday, May 21, 2009

Wieder ein erfolgreicher Babytag

Heute wieder ein erfolgreicher Babytag. Das Ärzteteam versorgten die kleinen im Nu. Einer der Krankenpfleger Kennedy wog die Kleinen Babys, Mathew schrieb die Karten und Caroline brachte den Impfstoff aus dem Kühler. Im vorderen Behandlungszimmer empfing Wanjara, unser Arzt, die Patienten die zur Nachkontrolle kamen.

Wednesday, May 20, 2009

Gratis Wurmkur für die Schüler

Unser Medizinteam gab heute für die Schulen eine gratis Wurmkur-Behandlung ab. Es kam eine Schulklasse nach der anderen ins Spital, organisiert von den Klassenlehrern. Es funktionierte einwandfrei und lief wie am Schnürchen. Drinnen im Wartesaal war alles voll deshalb warteten einige der Kinder draussen, geduldig bis sie gerufen wurden. Fünf Minuten vor 17 Uhr hatten wir alle 600 Kinder von der Kasambara Schule behandelt!

Tuesday, May 19, 2009

Kinder besuchen uns regelmässig

Mit lautem Rufen und Winken begrüssten mich heute Mittag die Kinder im Spital, ehemalige ITP's unseres Camps. Die einen kamen einfach um hallo zu sagen und zwei von ihnen hatten eine beginnende Grippe, die behandelt werden musste. Doch lange konnte ich nicht im Spital verbringen, schwarze dicke Wolken zogen auf und bald begann es wieder zu regnen. Sehnsüchtig warteten alle auf diese Regenzeit, doch jetzt kam der Regen soehr heftig. In Nakuru hatten wir seit drei Tage orkanartige Stürme. Bäume, Stromleitungen und auch Telefonmasten stürzten um und blockierten die Strassen. In Nairobi und anderen Gegenden überliefen die Flüsse und zogen die einheimischen Hütten mit sich mit. Ja es kann einfach nicht "normal" regnen oder es ist zu trocken, es ist wie verhext.

Monday, May 18, 2009

Einbruch in Wasserstation ohne Beute

Diebe in Thugunui freuten sich zu früh auf Geld. Als sie Egidion in der Nacht aufforderten die Türe zu öffnen, rief er ihnen von innen zu das es hier nichts zu holen gäbe, und er würde die Türe nicht öffnen, sie müssten sie schon selber aufmachen. Sie dachten wohl in unserem Wasserwerk gäbe es was zu holen. Da wir aber das Wasser gratis abgeben gibt’s auch kein Geld. Leider richteten sie mehr schaden an, als sie den Hag zerschnitten um so ins innere des Gelände zu gelangen. Doch am Ende verliessen sie das Grundstück ohne einen Pfennig Geld. Pech gehabt!

Friday, May 15, 2009

Zeit für die Medizinkontrolle

Draussen strömender Regen, deshalb hatten wir heute nur wirkliche Notfälle. Viele Patienten die eigentlich zur Kontrolle kommen sollten blieben aus. Der Regen weichte den Gehweg und die Strasse so auf, dass ein Weiterkommen sogar zu Fuss unmöglich wurde. Unsere Medizinangestellten nutzten deshalb den Tag um die Medizin nach verfallenem Datum zu Kontrollieren.

Thursday, May 14, 2009

Kontroll-Rundgang mit Naomi

Die Temperatur war heute gerade mal 17 Grad und bewölkt. Ich machte mich ganz rasch auf den Weg ins Spital, da der Regen nicht lange auf sich warten liess. Meine Putzfrau Noami und ich machten heute einmal zusammen einen Rundgang in der Bettenstation. Ab und zu sah auch sie kleine Unschönheiten, die man verbesern konnte. Das Mückennetz musste wieder einmal in die Wäscherei. Bei der Schwestern-Station gab es kleine Mängel, die aber schnell behoben werden konnten. Doch im Grossen und Ganzen konnte ich recht zufrieden sein, es war überall aufgeräumt und gereinigt.

Wednesday, May 13, 2009

Nach mühsamer Reise im Spital angekommen

Der kleine Patrick hatte hohes Fieber und Durchfall. Seine Mama brachte ihn heute morgen ganz früh zu uns ins Spital. Sie hatte Angst, dass wir dem kleinen Patrick keine medizinische Hilfe geben würden, da sie kein Geld hatte. Ja seit 5 Uhr morgens war die Frau auf den Weg zu uns, den grössten Teil der Strecke lief sie zu Fuss, da kein Geld für ein Matatu (kleines Taxi) war. Die letzten 20 Kilometer durfte sie mit einem Autofahrer mitfahren. Unser Arzt Wanjara untersuchte den Jungen und gab ihm dann die nötigen Medikamente. Er wird wohl zwei bis drei Tage da bleiben müssen. Auch seine Mutter wird behandelt; sie ist stark unterernährt. Der Arzt verordnete für sie ein Antibiotikum für ihren starken Husten.