Unsere Laborantin Caroline hatte heute einen strengen Tag im Labor. Sie testete am frühen Morgen den Zuckerspiegel unserer langjährigen Patienten, die jede Woche bei uns vorbei zur Kontrolle kommen müssen. Die ständige Kontrolle des Zuckerspiegels ist eine sehr wichtige Kontrolle, die unter Umständen Leben retten kann. Während des Tages führte sie dann mehrere Aids-Tests durch.Thursday, August 13, 2009
Kontrolle des Zuckerspiegels
Unsere Laborantin Caroline hatte heute einen strengen Tag im Labor. Sie testete am frühen Morgen den Zuckerspiegel unserer langjährigen Patienten, die jede Woche bei uns vorbei zur Kontrolle kommen müssen. Die ständige Kontrolle des Zuckerspiegels ist eine sehr wichtige Kontrolle, die unter Umständen Leben retten kann. Während des Tages führte sie dann mehrere Aids-Tests durch.Monday, August 10, 2009
Drohende Dürre und Hunger im Ryft Valley
Eine Mama brachte ihren 3jährigen Sohn Joseph zur Wundenbehandlung. Der kleine verbrannte sich letzte Woche mit heissem Wasser. Seine Wunde verheilt gut und es werden wohl keine Hautschaden zurück bleiben. Er hatte Glück, dass die Verbrennungen nicht zu tief waren. Auch Mama Anna hatte richtig gehandelt sie eilte abends 18.30 Uhr sofort ins Spital um den kleinen die richtige medizinische Versorgung zu geben. Sie selber hat sehr viel Probleme. Sie wurde letztes Jahr mit ihren sechs Kindern vertrieben und wohnt immer noch in einem Zeltcamp, etwa 45 Minuten von unserem Spital entfernt. Dort konnten sie bis vor etwa zwei Monaten in den nahe liegenden Häusern im Garten Arbeit bekommen. Doch durch das anhaltende heisse trockene Wetter bekommen sie immer weniger Jobs, alles ist ausgetrocknet und viele Gartenanlagen sind bereits schon öde - kaum sieht man noch einen Grashalm stehen. Diese Dürre zieht sich leider durch das ganze Rift-Valley-Tal. Wenn das so weiter geht werden Tiere vor Hunger eingehen, und die Einheimischen langsam vor Hunger und Durst sterben. Eine Katastrophe bahnt sich an, bekommen wir nicht bald den ersehnten Regen. Es ist verrückt: in Europa die Überschwemmungen und hier die Dürre.Tuesday, August 4, 2009
Frauen lassen sich unterbinden
rs. Wiederum konnten wir eine Gruppe von 12 Frauen unterbinden. Bei einigen sah man ihnen die Angst und das Ungewisse, wie es nachher sein wird, an. Doch unser Arzt Wanjara hat sie mit Geduld gut vorbereitet. In vielen Sitzungen hat er ihnen immer wieder auf ihre Fragen ausführlich geantwortet und sie ermuntert endlich diesen Schritt zu wagen. Einige von den Frauen haben jetzt schon 5 – 9 Kindern. Einige der ganz jungen die bereits schon drei Kinder haben sind zur Entbindung eher bereit als die älteren Frauen. Dennoch gibt es mehr und mehr, die diesen Schritt wagen. Nach dem OP-Eingriff ruhen sich die Frauen noch etwa 2-3 Stunden aus und dann gehen sie langsam nach Hause. Danach etwa in drei Tagen kommen sie zur Kontrolle. Die Operation wird vom Medizinpersonal des Rhein-Valley Hospitals in Zusammenarbeit mit der Regierung durchgeführt und ist gratis.
Monday, July 27, 2009
Patienten kommen von weit her zu uns
Als ich heute mit einer Patientin von Eldoret redete und sie nach dem Grund fragte wieso sie sich die Mühe macht so weit zu fahren erklärte sie mir; bei Euch bekommen wir einen guten Service, die Medikamente seien gut und das wichtigste: der Arzt lasse sich genügend Zeit um sich ihr Problem anzuhören. Der Arzt behandle und aktepiere sie noch als Mensch. Dann fügte sie hinzu überhaupt die ganze Atmosphäre in diesem Spital sei gut zwischen den Angestellten und dem Management. Auch sei alles so sauber man muss einfach hierher kommen um gesund zu werden. Für mich, war das ein schönes Kompliment und innerlich freute ich mich sehr darüber. - Mama Matata
Monday, July 20, 2009
Warten auf den Impfstoff
Nach einem durchzogenen abwechslungsreichen Wochenende, das sich teils mit Sonne und dann wieder mit Regen präsentierte, widmeten wir uns heute wieder mit vollem Einsatz unserem Impftag. Wanjara unser Arzt hatte bereits schon begonnen die Schutz-Impfungen der Rötel zu machen, als einTelefon von Ita dem Krankenpfleger, kam. Er früh morgens nach Naivasha fahren, um den Rest des Impfstoffes zu holen, denn am Freitag bekam er nur die Hälfte vom Gesundheitsamt - die Lieferung von Nairobi funktionierte mal wieder nicht so richtig. Ita fragte nach, ob er auf den Impfstoff noch warten soll, da es unterdessen bereits schon Mittag geworden ist und der Impfstoff immer noch auf dem Weg ist. Nach einer kurzen Beratung entschieden wir, dass er darauf warten soll. Wir hingegen schickten unsere Patienten nach Hause und bestellten sie erneut auf Mittwoch. Die kleine Doris und ihr Bruder Viktor sassen schon ganz gemütlich auf dem Boden und genossen die frischen Früchte die Mama mit eingepackt hatte.Thursday, July 16, 2009
Aus unserem Tagespensum...

Monday, July 13, 2009
Personalausbildung
Trotzdem zwei von unserem Medizinpersonal an einem Seminar teilnahmen, meisterten Wanjara und Kennedy diesen Montag ausgezeichnet. Allerdings hatten sie etwas mehr Stress und die Pausen vielen auch aus. Die anderen Krankenpfleger nahmen an einem Kurs teil, der mehr Informationen über Aidspatienten vermittelte. Es ist auch für mich sehr wichtig zu wissen, dass unser junges Medizinpersonal noch mehr dazu lernen kann. Da die Zeit auch hier in Kenya nicht stehen bleibt und wir laufend neue Medizin bekommen, ist dies ein wichtiger Bestandteil unserer Spitalarbeit. (Bild: zwei junge Besucher vor dem Spital)
Monday, July 6, 2009
Zurück vom Schweizer Urlaub...
Zurück aus meinem kurzen Urlaub aus der Schweiz. Nach gut zweieinhalb Wochen bin ich wieder zurück in Nakuru. Als ich heute Morgen im Spital ankam leuchteten die Augen meiner Angestellten und einige meinten sogar die nächsten fünf Jahre gäbe es keinen Ausgang mehr. Sie waren froh mich wieder zu sehen. Ich selber war sehr überrascht wie das Spital lief, ja alles war unter Kontrolle. Es war sauber geputzt und meine Angestellten waren fleissig an der Arbeit obwohl das niemand so genau wusste wo ich eigentlich war und wann ich wieder kommen würde. Einige der Putzfrauen stürmten schon letzte Woche den Sekretär, um nachzufragen ob was passiert sei. Schön dass man vermisst wird. Es zeigt mir, dass ich ihnen nicht gleichgültig bin. Überall wo ich hinkomme bekomme ich die gleiche Frage, ob was passiert sei - sie hätten mich vermisst. Thursday, June 25, 2009
Mama Matata live im Zürcher Lokal-TV

Heute abend waren der Gründer des Rhein-Valley Hospitals Stephan Holderegger und seine Partnerin und Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer (Mama Matata), live bei Hugi Bigi im Zürcher Lokal-TV "Tele Züri" zu Gast und konnten über die Lage in Kenya informieren. Es bleibt zu hoffen, dass viele Zuschauer inspiriert wurden, sich auch finanziell zu engagieren, denn z.Z. sind wieder dringend Gelder nötig, um die Unkosten zu tragen.Tonight Stephan Holderegger (founder of the Rhein-Valley Hospital) and director Ruth Schäfer (Mama Matata) were live at Hugo Bigi's popular Talk-Show at "Tele-Züri" (Local TV station in Zurich). They could speak about the situation and their work in Kenya and made clear that donations are still crucial for the survival of the hospital in Nakuru.
Wednesday, June 10, 2009
Father Ben and Doughter Melanie
Monday, June 8, 2009
4 Stunden Marsch bis ins Spital!
Sibile ist unglücklich gestürzt beim Volleyballspiel in der Schule. Sie kam nach 4 Stunden Fussmarsch. Es war bereits schon dunkel, als der Lehrer, Schülerinnen mit einer ihrer Mitschülerin Sibile im Spital eintrafen. Das Mädchen weinte und klagte über starke Rückenschmerzen. Beim Ballspiel viel sie auf den Rücken und könnte sich kaum mehr bewegen. Unser Arzt untersuchte das Mädchen und meinte dass sie Glück im Unglück hatte, soweit er das sehen könne sei aber alles in Ordnung ein paar Quetschungen und Schürfungen. Wanjara erklärte uns das das Mädchen einen Schock erlitten hätte. Beim Sturz hätte es ihr dem Atem verschlagen deshalb die kurze Lähmung.Wednesday, June 3, 2009
Büroarbeiten sind auch notwendig
Rechnungen und Personalbücher-Kontrolle sind z.Z. angesagt im Rhein-Valley Hospital. Am Einganstor mussten mir die Askari alle Bücher zur Kontrolle vorlegen. Ab und zu musste ich nachfragen da ich etwas anderes im Kopf hatte, denn vorher war ich im Büro mit unserem Sekretär um dort die Kontrolle der offiziellen Bücher durchzuführen. Im Ganzen sind es immer drei oder vier Bücher die man gegenseitig Kontrollieren muss. Tuesday, June 2, 2009
Unser Aushilfskoch Wilson Kibiru

Friday, May 29, 2009
Der Unterstand nimmt Formen an
Trotz dem vielen Regen den wir zurzeit haben kommt unser Unterstand (kleine Halle) vorwärts. Ohne Maschinen und alles von Hand. Erstaunlich und manchmal denke ich sogar manch einer von uns in Europa könnte das mit einer Maschine nicht besser machen. Das bestellte Material von Nakuru allerdings konnten sie seit zwei Tagen nicht zum Spital hochbringen, da der Kleinlaster auf der rutschigen Fahrbahn nicht weiter kam. Also müssen sie einfach die Vorbereitungen so gut wie möglich machen sodass sie dann gleich loslegen können sobald das Material eintrifft. Dies wird so wie ich es sehe nächste Woche der Fall sein. Am Montag haben wir ein National-Feiertag überall werden die Kenianischen Fahnen aufgehängt werden. “Madaraka Day”, dem Tag an dem Kenia 1963 seine politische Selbständigkeit erlangte und der bis heute gefeiert wird.Wednesday, May 27, 2009
Tochter besuchte verletzten Vater

Tuesday, May 26, 2009
Eine gute Stimmung im Team

Monday, May 25, 2009
Schlechte Zeit für Allergiker
Seit morgen früh gibt es kaum eine Pause für das Medizinpersonal. Jung und Alt kamen mit Fieber und Husten bei uns vorbei. Auch Asthmatiker haben wieder zu kämpfen. Durch die Regenzeit erholt sich das Gras schnell und die Blumen fangen an zu blühen. Bei Bäumen und Sträuchern bildet sich Blütenstaub, der sich am Tag durch den Wind verbreitet. Allergiker bekommen das sehr zu spüren. Hauptausschläge gerötete Augen, Juckreiz und Schnupfen sind die Folgen.Friday, May 22, 2009
Planung einer kleinen Halle
Besprechung mit Fundi und seinen Mitarbeitern. Zusammen schauten wir die Situation an, wie wir am besten ein Vordach, Unterstand oder eventuell sogar eine einfache Halle bauen können. Dies sollte unser Material vor Nässe schützen. Unsere heftige Diskussion dauerte ziemlich lange bis wir zusammen auf einen guten Nenner gekommen waren. Jeder brachte seine eigene Idee. Fundi wollte wieder einmal den schnellsten Weg einschlagen, ich hingegen dachte wieder einwenig weiter und sah auch schon wieder einen Nutzen des Containers. Der bringt uns nämlich schon eine fertige Wand es müssen nur noch drei weitere gebaut werden. Am Schluss ein Dach und schon steht eine kleine nützliche Halle. Nun müssen wir das nur noch in die Tat umsetzen.Thursday, May 21, 2009
Wieder ein erfolgreicher Babytag
Heute wieder ein erfolgreicher Babytag. Das Ärzteteam versorgten die kleinen im Nu. Einer der Krankenpfleger Kennedy wog die Kleinen Babys, Mathew schrieb die Karten und Caroline brachte den Impfstoff aus dem Kühler. Im vorderen Behandlungszimmer empfing Wanjara, unser Arzt, die Patienten die zur Nachkontrolle kamen.Wednesday, May 20, 2009
Gratis Wurmkur für die Schüler
Unser Medizinteam gab heute für die Schulen eine gratis Wurmkur-Behandlung ab. Es kam eine Schulklasse nach der anderen ins Spital, organisiert von den Klassenlehrern. Es funktionierte einwandfrei und lief wie am Schnürchen. Drinnen im Wartesaal war alles voll deshalb warteten einige der Kinder draussen, geduldig bis sie gerufen wurden. Fünf Minuten vor 17 Uhr hatten wir alle 600 Kinder von der Kasambara Schule behandelt!
