The Rhein - Valley Hospital in Nakuru-Kasambara opened in 2004 and is directed by Ruth Schäfer of Switzerland. The hospital relies solely on donations for buying food and medicine for the poor and suffering locals. Moreover, all funds are used directly for patient care. Every year thousands of people visit the hospital for medical help and nowadays also for food and shelter. Blog Editor: Kedar Misani.

You can send your donations to the Alpha Rheintal Bank, CH - 9442 Berneck, Switzerland; Clearing 6920, BIC RBABCH22926;
IBAN: CH75 06920016 1856 71206, Verein Rhein-Valley Hospital, CH - 9450 Altstätten, Switzerland.


Thursday, April 16, 2009

Die ID-Karte gleich von Anfang an


rs. Während die Mediziner die Babys untersuchten, behandelten und die normalen Fragebogen ausfüllten oder nachtrugen, war einer der Krankenpfleger in der Apotheke zu finden. Auch er hatte alle Hände voll zu tun. Er füllte die Geburtenkarte für die jungen Mütter fertig aus. Bei einigen Karten fehlten noch Angaben wie zum Beispiel die ID-Nummer oder der Name vom Vater. Da für einen Geburtsurkunde des Neugeborenen alles richtig ausgefüllt werden muss, helfen meist meine Angestellten den jungen Eltern, dies richtig auszufüllen. Auch das Einreichen der Anträge wird von unserem Spital direkt gemacht, sodass in Zukunft die junge Generation auch einen Geburtenschein zu Hause hat. In den früheren Jahren wurde diesem Geburtenschein nicht viel Achtung geschenkt, deswegen haben heute die 20jährigen oder noch ältere die grösste Mühe eine ID - Karte oder sogar einen Pass zu bekommen. Auch für die Wahlen braucht es einen Ausweis. Will man in Nairobi in ein Office, hinterlegt man aus Sicherheitsgründen seine ID-Karte oder man hat keinen Zutritt. Ja die Zeiten haben sich auch hier stark geändert - für alles braucht es eine Inditäts-Karte.

Wednesday, April 15, 2009

Doppelter Schutz für Zelte

rs. Nach einem kurzen Kontrollgang im Spital kam fragte unser Arzt, ob er diesen Vertriebenen, die heute kamen, auch die notwenigen Medikamente mitgeben darf, da sie mit ganz ohne Geld zur Behandlung kamen. Ja was will man da machen? Wenn sie krank sind sie krank da gibt es nichts anderes als ihnen zu helfen. Eine ältere Frau fragte mich über unseren Arzt an, ob ich ihr mit einem Dach für ihr Zelt helfen könnte. Das Zelt sei undicht und bei Regen müssten sie drinnen den Regenschirm aufspannen um nicht nass zu werden. Ja das waren exakt meine Worte vor etwa zwei Monaten, als ich den Campbewohner den Rat gab, dass sie sich einen grossen Plastik besorgen sollen, um das Zelt von oben etwas zu schützen. Doch keiner nahm es so wichtig und ich sah bis jetzt nur ein einziges solches Zelt. Diese Familie war froh für diesen Rat, nahm mich ernst. Sie bedeckten das Zeltdach zusätzlich mit einem grossen Plastik der sie nun vor Regen schützt. Ja manche merken es dann spätestens wenn sie im Zelt nass werden, was ich damit meinte.

Verfrühte Freude aus Regen

Die Freunde der Einheimischen - endlich Regen - war zu früh. Nach nur ein paar Tagen hörte der Regen wieder auf. Jetzt warten alle sehnsüchtig bis er zurückkommt. Viele von ihnen haben das Feld schon fertig vorbereitet und bereits die Saat gesät, jetzt brauchen sie unbedingt Regen, sonst wird ihnen die Saat von den Vögeln oder Mäusen weggefressen. Für uns im Spital jedoch darf der Regen noch einwenig auf sich warten lassen bis meine Arbeiter die Dächer fertig kontrolliert und die gesprungenen Ziegeln ersetzt haben. Danach habe ich nichts mehr einzuwenden: der Regen darf beginnen. - Mama Matata

Thursday, April 9, 2009

Patient wird auch ohne Geld behandelt

In der Bettenstation traf ich einige ITP's an, die vom Elementaita Camp kamen. Die Begrüssung war herzlich und sie bedankten sich mit Tränen in den Augen, das wir sie hier in unserem Spital ohne erst lange nachzufragen aufgenommen haben und ihnen die Behandlung gewähren, denn an Geld mangelt es überall. Doch leider die Krankheiten fragen nicht erst nach, ob jemand finanziell in der Lage ist um am Schluss die Rechnung zu bezahlen. Bei uns wird erst der Patient behandelt und danach das Finanzielle geregelt. Hat der Patient kein Geld, wird das sorgfältig in einem Buch mit der Rechnung vermerkt, dies ist ein sehr wichtiger Punkt, sodass wir eine genaue Kontrolle bekommen wohin unsere Medikamente gehen ohne Bezahlung.

Monday, April 6, 2009

Heute ist wieder Babytag

rs. Baby-Tag wie immer ein hektischer Tag. Impfungen, Gewicht nehmen und Untersuchen. Zusätzlich informierte und erinnerte mein Team die Mütter wieder erneut, wie wichtig Hygiene sowie das richtige Abkochen von Wasser und Milch sei, denn in vielen Orten brach wiederum die Cholera aus...

Sunday, April 5, 2009

Gemütliches Zusammensein

Entspannt, mit lauten Gelächter, sassen meine Angestellten im Gras und erzählten sich vergangene Geschichten. Ich fragte Fundi ob es noch einen Harass Mineralwasser in der Vorratskammer hätte, sodass wir wenigstens nicht ganz im Trockenen sitzen müssen. Gemütlich gesellte ich mich einige Zeit zu ihnen und hörte ihnen gespannt zu, was sie so erlebt hatten. Erzählt wurde von der Schulzeit, vom Studium oder früheren Arbeitstellen.

Saturday, April 4, 2009

Der kleine Patient

rs. Mit Fieber und Husten kam Mama mit dem Baby ganz aufgeregt ins Spital. Der Krankenpfleger Eston untersuchte das Baby und stellte eine einfache Grippe fest. Erst beruhigte er die junge Mutter, danach erklärte Eston der Mutter das Medikament wie sie es dem kleinen eingeben muss. Während des Gesprächs machte sich der kleine aber ganz schnell bemerkbar. Er zupfte mit seinen kleinen Händen Mama bei der Hand und dann am Kleid. Er wollte einfach im Vordergrund stehen und konnte gar nicht begreifen wieso Mama jetzt gerade keine Zeit für ihn hatte.

Friday, April 3, 2009

Hilfeleistung im Camp

rs. Kurze Zeit von Regen und schon gibts einen Ausbruch von Durchfall, Magenproblemen und Erkältungen. Gestern klagten viele Mütter, dass ihre Kinder krank seien, doch sie hätten kein Geld um ins Spital zu fahren. Also kurz entschlossen organisierte ich heute mein Team. Voll gepackt mit Medizin fuhren wir zum Camp um dort die medizinische Versorgung zu leisten. Den ganzen Tag lang untersuchten wir die Kinder und gaben ihnen die richtige Medizin. Erst um 17 Uhr packten wir wieder zusammen und fuhren zurück. Es war ein anstrengender Tag für mich und mein Team und wir waren alle froh, als wir im Spital ankamen.

*

FOR OUR ENGLISH VIEWERS: If we do not publish an English version of the Blog text you are always welcome to use the translation option offered on the right side of the blog. (GOOGLE Translate). It is not perfect, but better than nothing.



Thursday, April 2, 2009

Beim Installieren einer Wasserpumpe

rs. Bevor der Tankwagen mit Wasser kam wollte ich eine gute Antwort von den Männern. Letztes Mal sah ich dass irgendwas nicht in Ordnung war mit der Tret-Pumpe. Als ich nachfragte meinten sie; sie hätten keine Ahnung wieso die Maschine nicht richtig funktioniertw Ich wollte aber erst zu Hause die Fotos vergleichen bevor ich was sagte. Nach dem Vergleich gab es nur eines für mich, entweder sie tauschten dies Pumpe aus oder jemand hat daran um hantiert. Heute wollte ich Klarheit schaffen. Wir fragten die Männer nochmals was mit der Pumpe passiert sei. Erst schauten sie sich an und dann sagte einer er verstehe die Frage nicht. Fundi ganz locker, holt die Maschine her und wir werden es euch zeigen. Als sie da war zeigten wir ihnen die Bilder nach längerer Diskussion schauten sie mich ganz erschrocken an. Den Fehler hatte ich unterdessen gesehen. Wartete aber trotzdem auf ihre Antwort. Einer zeigte uns denn Unterschied der Bilder er hatte aber keine Antwort für mich. Doch auf einmal sagte ein älterer Mann, dass vorletztes Mal beim Verräumen der Pumpe ein Missgeschick passiert sei. Nun Fundi und ich halfen ihnen alles wieder an die richtige Position zu setzten. In der Zwischenzeit fragte unser Sekretär sie wieso keiner was gesagt hat, einer meinte er wollte kein Problem mit Mama Matata, doch fügte er hinzu das sie dachten ich sehe es so oder so nicht. Njaga erklärte ihnen aber es sei besser so etwas zu sagen denn ich würde sowieso alles sehen. Fundi fügte beim Gespräch hinzu sie sollen sich in Acht nehmen, zur Maschine sorge tragen und nicht versuchen Mama Matata zu hintergehen oder anzulügen, dies sei das schlimmste was sie machen könnten. Mit Mama Matata sei nicht zu spassen.




Wednesday, April 1, 2009

Endlich ist der Regen da!


Endlich Regen! Seit zwei Tagen regnet es nun am Nachmittag für ca. 2-3 Stunden. Die Einheimischen freuen sich darüber sehr. Nun kann das neu Angesäte anfangen zu wachsen. Auch bei mir zu Hause spriesst das neue Gras schon ganz kräftig. Heute früh rief mich unser Sekretär an und meinte ich soll etwas früher kommen sodass es regnen kommt. Ja meistens in der Regenzeit verfolgt mich der Regen. Ueberall wo ich hinkomme fängt es an zu Regnen doch für die Keyaner bedeutet das soviel wie,diese Person bringt Segen (Blessings). Doch für mich selber wird es dann etwas mühsam zum fahren, da sich die Strasse nach Kasambara im Nu in einen reissender Bach verwandelt und die Erde schlimmer als Schmierseife wird. Doch ich und mein Liseli (Auto) meisterten bis jetzt jede Situation. -Mama Matata

Tuesday, March 31, 2009

Impftag mit Geburtseinlage

rs. Babytag mit Unterbruch. Unser Arzt Wanjara wurde während dem sie Kinder impften und wogen rasch in die Geburtenabteilung gerufen. Die junge Mutter die unter Beobachtung seit gestern da war bekam auf einmal so heftige Wehen. Unser Arzt rief noch einen Krankenpfleger der ihm bei der bevorstehenden Geburt assistieren musste. Etwas zu früh aber wohl auf wurde die kleine Sandra genau 10:47 h Geboren. Die Geburt dauerte nur knapp 20 Minuten, die kleine Sandra hatte es so eilig die neue Welt zu erblicken. Alles gut gegangen und Mama und Baby wohl auf. Der Krankenpfleger machte noch die nötigen Geburtseinträge, sodass die Eltern einen Geburtschein erhalten für ihr neugeborenes Baby. Für den Arzt Wanjara ging es in die Tagesklinik weiter, dort standen sie unterdessen Schlangen. Doch Hand in Hand meisterten sie dies im nu. Es geht nichts über ein gutes Teamwork.

Monday, March 30, 2009

Putztag

rs. Überall wo ich hinschaute, waren die Putzfrauen daran sauber zu machen. In der Küche war Ann, sie Polierte die Pfannen auf Hochglanz. Auch stand der Abwasch vom Mittagsgeschirr bereit. Vor der Tagesklinik standen die Schülerinnen am Warten, sie wollten Noami nicht stören beim reinigen. Als ich ihnen sagte, dass sie ruhig in den Wartesaal gehen dürfen meinten sie, doch der Boden ist immer noch nass und lieber würden sie draussen warten bis die Putzfrau fertig sei. Noami lachte und reif mir zu das sie fast fertig sei. Ja in allen Zimmern war es sauber oder sie waren gerade am reinigen, da gab es für mich heute nicht viel zu tun es scheint alles in Ordnung zu sein. Dies nutzte ich aus um schnell nach Hause zurück zu fahren um da, meine Monats-Abrechnungen zu schreiben, sodass unser Sekretär (Njagah) morgen diese einzahlen kann.

Sunday, March 29, 2009

Joy with Swiss Toys

Ruhiger Sonntag. Peter und seine kleineren Schwester kamen bei uns vorbei erst schaute er sich alles an und dann brachte er stolz sein Holzspielzeug aus einem Plastiksack hervor, dass er letztes Mal von Stephan bekommen hatte. Damit spielte er und seine Schwester auf dem Boden während Mama drinnen in der Kirche am Beten war. Es ist erstaunlich wie Peter sorge trägt zum Spielzeug. Natürlich unser Holzspielzeug aus der Schweiz hat sich immer wieder bewährt. Es ist stabil und langlebig. Solches Material kann man hier in Kenya nicht finden, die sind alle von China und das Material aus Plastik...

Quiet Sunday. Peter and his little sister proudly showed me his Swiss toys that he had received from Stephan. The Swiss toys are especially durable. Normally here in Kenya, toys come from China and they are made of plastic ...

Saturday, March 28, 2009

The Drought Scene

rs. Überall wo man hinschaut kaum mehr ein Grashalm zu sehen. Die Trockenheit ist verheerend und es nimmt kein Ende. Die Temperaturen stiegen heute wieder auf 35 Grad wärme. Gott sei Dank der Wind liess etwas nach und somit wird der feine Mikrostaub weniger durch die Luft gefegt. Viele Asthmatiker, Patienten mit chronischer Bronchitis oder Lungenproblemen haben immer noch sehr zu kämpfen mit der staubigen und sehr trockenen Luft. (Klicke auf das Bild, um es zu vergrössern!)

Everywhere you look no more blade of grass to be seen. The drought is devastating and there is no end. Temperatures rose again today to 35 degree C° . Thank God the wind settled somewhat, and thus the micro-fine dust swept less through the air. Many asthmatic patients with chronic bronchitis or lung problems are still very much struggling with the very dry and dusty air. (Click on image to enlarge!)


Friday, March 27, 2009

Besuch aus Eldoret

Eine Diplomierte Krankenschwester Gerda aus der Schweiz die von drei Projekten noch eines in Eldoret führt, besuchte uns heute. Schon vor einiger Zeit telefonierte sie mir aus der Schweiz und fragte nach ob es möglich wäre uns zu besuchen. Natürlich freute ich mich auf Ihren Besuch. Ich wollte auch gerne ihre Meinung hören als Dipl. Krankenschwester. Sie war zu triefst beeindruck und meinte, sie hätte nicht ein so grosses Spital erwartet. Es sei fast unmöglich hier in Kenya mit so einer Perfektion und Sauberkeit ein Spital zu führen. Sie gratulierte mir mehrere Male. Alles in Ordnung und die Medikamente sortiert, sauber und vor allem sagte sie mir; sie sei ein wenig neidisch, das ich so einen guten Arzt hätte der wirklich was versteht von der Medizin. Auch die ausländischen Medikamente würde er kennen - dies sei eine Ausnahme. Man fühle das Wanjara mit dem Herzen seine Arbeit mache. Im inneren musste ich schon lachen und war sehr stolz über meine Leute und ich sagte es auch.

Nach der Spitalbesichtigung zeigte ich auch unser Wasserprojekt in Thugunui. Ihr blieben buchstäblich fast die Worte weg: "Ihr macht wirklich eine tolle Arbeit und man sieht ihr helft den armen Leuten hier in Kenya. Alles perfekt organisiert. Doch jemanden zu finden der das für Dich dann einmal weiter führen wird, dass wird es kaum geben." So Ihre Worte. Um das Camp zu besichtigen reichte leider die Zeit nicht mehr. Am frühen Abend war sie so müde, dass sie bei Zeiten schlafen ging, den morgen geht es für sie schon um 7.30 Uhr weiter nach Naivasha. Eines ist sicher sie wird uns gerne wieder besuchen.
-Mama Matata

Thursday, March 26, 2009

Wasserfreuden für Kinder

rs. Während die Wassertanks gefüllt wurden, freuten sich die Kinder. Bei dem grossen Wasserschlauch der vom Lastwagen in die Tanks geleitet wurde, spritzte an verschiedenen Stellen das Wasser heraus da er undicht war. Das nutzten die Kinder aus. Sie sprangen und hüpften umher - einige wuschen sich die Hände, Füsse und Gesicht, die anderen erfreuten sich einfach und fingen an mit dem Wasser zu spielen. Es erinnerte mich an unsere Jugend als wir uns mir Wasser bespritzten, und dachte mir die Kinder reagieren überall gleich - sei es hier oder in Europa.

Wednesday, March 25, 2009

Verheerende Buschbrände bedrohen Tiere

In Kenia haben Buschbrände innerhalb weniger Tage mehrere grosse Flächen des Landes zerstört und nun sind auch Teile der Nationalparks im Rift Valley und im Aberdare Hochland betroffen. Zebras, Antilopen und Gazellen flohen in den Krater des Mount Longonot, einen erloschenen Vulkans im zentralkenianischen Rift Valley. Das Feuer näherte sich aber bereits dem Kraterrand und hunderte von Tieren sitzen nun in der Falle, wie kenianische Medien berichteten. Auch im Mau Forest, dem grössten zusammenhängenden Waldgebiet Ostafrikas, wüten Brände. Der Helsgate Nationalpark sieht bald wie eine verbrannte Wüste aus und die Tiere flüchten Richtung Naivasha. Während die Löscharbeiten des Buschfeuers im ganzen Gebiet den ganzen Tag andauerten, zeigte sich auch der Himmel am Abend voller Feuer. Schon lange hatten wir nicht mehr einen so schönen Sonnenuntergang. -Mama Matata

Tuesday, March 24, 2009

Voll besetzter Wartesaal

rs. Wartende Patienten vor der Eingangtüre der Tagesklinik. Drinnen im Wartesaal war alles voll. Das Medizinpersonal hatte wiederum heute ein strenger Tag. Wanjara und sein Assistent arbeiteten von morgens bis 15Uhr, dann gab es endlich eine kleine Pause. Die zwei anderen Krankenpfleger sind auf dem Weg zu den umliegenden Gemeinden, mit Schluckimpfungen gegen Polio und zugleich informieren sie die Bevölkerung über diese Krankheit. Seit Ende Januar 2009 brach die Polio hier an der Grenze von Kenya aus und verbreitet sich enorm schnell. Das grösste Problem viele der Einheimischen sind nicht geimpft und sie haben überhaupt keine Ahnung was diese Krankheit bedeutet. Die Regierung versucht über alle Spitäler Freiwillige zu suchen die ihnen behilflich sein sollen Polio zu bekämpfen. Natürlich wir sind da mit dabei, denn schliesslich und endlich geht es um unsere umliegenden Gemeinden die bis in den Busch reichen, weit weg von den Städten. Die müssen dringend informiert werden und zugleich die Schluckimpfungen bekommen.

Monday, March 23, 2009

Buschbrände in Kasambara

Feuer richtete grossen Schaden in Kasambara an. Kurz bevor ich heute das Spital erreichte, sah ich linker Hand ein völlig abgebranntes Gelände. Die Hitze entfachte ein Buschfeuer das kaum zu löschen war. Der Wind entfachte das Feuer immer wieder aufs Neue. Viele Sträucher, Bäume und kleine Häuser wurden in Mitleidenschaft gezogen. Unsere Angestellten sagten mir, sie hätten grosse Angst gehabt das das Feuer bis zum Spital reichen würde. Zur Vorsorge fingen sie an rund um das Spital Wasser zu sprühen. Doch wir hatten Glück. Das Feuer stoppte etwa 300 Meter davor.

Today a fire damaged large parts of countryside in Kasambara. Shortly before I reached the hospital today, I saw the burned region The heat sparked a bush fire that was hard to extinguish. The wind, lit the fire and over again. Many trees and small houses were damaged. Our employees have told me that they had great fear. But we were lucky. The fire stopped about 300 meters before our hospital.


Sunday, March 22, 2009

Überraschung und grosse Freude im Camp

Zum heutigen Welt-Wasser-Tag 10 Liter mehr Wasser! Ich dachte mir überall wird der Wassertag gefeiert, nur nicht bei den Armen und schon gar nicht in den Camp's Doch die sollen auch was haben und ich bewilligte pro Familie 10 Liter mehr Wasser als ein kleines Geschenk. Sie freuten sich und trotz Sandsturm wurde fleissig getreten bei der Pumpe so dass sie ihre Kanister füllen konnten. Ich sah zeitenweise überhaupt nicht mehr so dick war der Staub der mit einem heftigen Wind daher blaste. Wann es mir zu viel wurde stieg ich ins Auto und drinnen tönte es wie im Geisterschloss. Durch die Fenster und Ritzen pfiff es so laut das man sich die Ohren zu halten musste - ja das war gerade auch nicht lustig. Dennoch nach fast 3 Stunden waren wir fertig und ich konnte endlich nach Hause fahren. Bei der Heimfahrt schüttelte ich für mich immer wieder meinen Kopf und fragte mich wie kann man nur so leben. Es ist überhaupt eine Schande der Regierung, dass sie da nichts unternehmen und einfach zusehen. Kenya ist so ein grosses Land, dass man da nicht einem besseren Platz für diese Leute zur Verfügung stellen kann, einen Platz der menschenwürdig ist. Dies werde ich nie verstehen oder begreifen. - Mama Matata