Sunday, November 8, 2009
Mama Matata im Schweizer Fersehen
Tuesday, November 3, 2009
Andrang trotz grossem Regen



Tuesday, October 20, 2009
Besuch aus Dresden
Nach fast 10 Jahren zurück in Kenya auf einen Besuch: Familie Searty aus Dresden besuchte das Rhein-Valley Hospital und das Wasserprojekt in Thugunui. Schnell kamen die einheimischen Kinder und es ging auch gar nicht lange bis Sebastian, Emanuel und Sofia einen kleinen Ball hervorzauberten um mit ihnen zu spielen. Mama May- Birt verliebte sich rasch in die kleinen schwarzen Kinder. Voller Freude hielt sie die kleinen Hände. Andreas unterhielt sich mit den Einheimischen und hatte viele Fragen, die sie ihm beantworteten; er war beeindruckt vom Wasserwerk also auch vom Spital. Er Gratulierte uns dann und meinte: "Ein Spital aufbauen ist eine Sache, es dann zum laufen bringen die Zweite, doch das wichtigste sei es zu halten das sei fast unmöglich hier in Kenya, doch ihr - damit meinte er den Rhein-ValleyVerein in der Schweiz und uns hier in Kenya - habt es geschafft. Euer Personal ist sehr aufgeschlossen und zufrieden und das Teamwork exzellent." Seine Begeisterung hörte man buchstäblich aus seinen Worten heraus.Tuesday, October 13, 2009
Taimi Huber - neue Hilfe aus der Schweiz
Vor 40 Jahren wollte Frau Taimi Huber irgendwann in ihrem Leben in einer Organisation in einem Entwicklungsland freiwillig mithelfen und jetzt mit ihren fast 60 Jahren hat sich ihr Traum doch noch erfüllt. Taimi Huber unterstützt uns seit einiger Zeit im Rhein-Valley Hospital. Sie will 3 Monate hier bleiben und hat sich schon gut eingelebt. Mit ihrer freundlichen und aufgeschlossenen Art wurde sie gleich von Anfang an von allen akzeptiert und ins Herz geschlossen. Unkompliziert und mit grossem Eifer packt sie überall an was unserem Team grosse Erleichterung bringt. In der Mittagszeit setzt sie sich gemütlich mit den Angestellten auf den Boden und geniesst das einheimische Mittagessen in vollen Zügen. Sie meinte sogar der Ugali (weisser Mais) mit dem Gemüse schmecke ihr besonders gut...
Monday, October 5, 2009
Rheintalische Volkszeitung berichtet
Kürzlich setzte sich der Zivilschutz der Stadt St. Gallen mit dem Verein in Verbindung. Neuwertiges Spitalequipment, das jedoch nicht mehr dem heutigen Standard entspricht, stellt der Zivilschutz der Stadt St. Gallen als Spende für das Spital zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um OP-Instrumente, Gipsschienen, Feldnarkosegeräte, Verbandsmaterial, Notfallsauerstoff-Apparaturen, Bettüberzüge und verschiedene Blutdruckmessgeräte. Der Zivilschutz sponsert nicht nur das Material, sondern Hugo Meyer (Leiter-Stv. Logistik Feuerwehr und Zivilschutz der Stadt St. Gallen) veranlasste ausserdem das Verladen in einen Container und anschliessendes kostenfreies Einlagern bis zum Zeitpunkt der Verschiffung. Diese Gelegenheit nutzt der Verein nun, um ebenfalls Spendenmaterial, das in den letzten Jahren zusammengetragen werden konnte, mit einem zweiten Container zu den bedürftigen Menschen zu senden. Diese Ware füllt erfreulicherweise einen zweiten Container: Aus dem Spital Teufen wurden Röntgengeräte, Betten und elektronische OP-Tische gespendet. Die SFS Sport (Widnau) sponserte T-Shirts und Sportschuhe. 20 Kartons mit weiteren T-Shirts und Kappen von der «Euro 08» stellte Intersport Schweiz gratis zur Verfügung. Ein Grossteil dieser gestellten Waren wurde in verdankenswerter Weise bei der Sonnenbräu AG in Rebstein eingelagert.
Der Transport eines Containers nach Kenia ist nicht ohne Risiken möglich. Um sicherzugehen, dass die Hilfsgüter nicht in kenianischer Korruption «versickern», wird vor der Verschiffung das Eintreffen der Einfuhrpapiere aus Kenia abgewartet, wie Vorstandsmitglied Stephan Holderegger berichtet. Ausserdem habe der Verein die beiden Container zu einem Spezialpreis kaufen können. Die eingerechnete Verzollung ermöglicht, dass die Container jederzeit ein- und ausgeführt werden können. So entstehen für den Verein keine unkalkulierbaren Kosten bei der Einfuhr.
Offizielles Aids-Spital
Ein wichtiger Fortschritt ist für Ruth Schäfer und den Verein die Anerkennung des Rhein-Valley-Hospitals als offizielle Aids-Station. Der Gesundheitsminister von Kenia erteilte die schriftliche Bewilligung. Damit wurde gleichzeitig die kostenfreie Abgabe von Medikamenten durch die Regierung für Aids-Patienten festgelegt. Dies sei ein wesentlicher Schritt, so Holderegger. Wenn diese Medikamente auch nicht alle medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen, so entsprechen sie doch einem Minimum. Denn bisher konnten im Rhein-Valley-Hospital Aids-Patienten nicht behandelt werden, da eine begonnene Behandlung unbedingt fortgesetzt werden muss. Dass Aids ein grosses Problem in Kenia ist, erfährt Ruth Schäfer im Spitalalltag. Jeder dritte durchgeführte HIV-Test falle positiv aus, berichtet Holderegger aus erster Hand.
«5 vor 12» bei «Aeschbacher»
Das unermüdliche Engagement und ihre Beharrlichkeit ist auch der Redaktion von «Aeschbacher» aufgefallen. Der kürzlich von Ruth Schäfer ausgesandte Hilferuf bezüglich der Hungersnot und der erntezerstörenden Dürre, veranlasste Kurt Aeschbacher, Ruth Schäfer in seine Sendung im Schweizer Fernsehen SF1 einzuladen. Der Flug für die Aufzeichnung am 30. Oktober ist durch SF1 bereits gebucht. Unter dem Thema «5 vor 12» wird die Rheinta-lerin über den Spitalalltag und die unaufhörliche, notwendige Hilfe berichten. Ausgestrahlt wird die Sendung «Aeschbacher» am Donnerstag, 12. November, um 22.20 Uhr auf SF1.
- Monika von der Linden (Rheintalische Volkszeitung)
Thursday, October 1, 2009
Aufmuntern ist alles
Unser Arzt war gerade in der Bettenstation und kontrollierte dprt eine Patientin. Ihr Blutdruck war noch sehr hoch und ihr Zuckerspiegel zu tief. Seit Tagen schon versucht Wanjala das in den Griff zu bekommen, es braucht auch hier sehr viel Geduld. Die 65jährige Frau ist sehr schwach und scheint mit ihrem Leben schon abgeschlossen zu haben. Sie sagte sie möchte am liebsten sterben. Unser Personal jedoch gibt ihr Hoffnung und versucht sie aufzumuntern. Auch ihre Angehörigen versuchen alles um in ihrern Nähe zu sein, doch sie wohnen oft 6 Fahrstunden vom Spital entfernt. Und das kann sehr teuer werden; die Reisepreisen mit dem Bus oder Matatus sind enorm angestiegen und für manch einern fast nicht mehr bezahlbar.Thursday, September 17, 2009
Hemoglobin-Maschine gespendet
Riesen-Überraschung! Die Firma HemoCue Kenya Ltd Nairobi spendete unserem Rhein-Valley Hospital eine Hemoglobin-Maschine. Sie ist die erste Firma von Kenya, die uns seit 2004 etwas spendet. Umso mehr freuten wir uns darüber, dass wir auch hier in Kenya Spender bekommen. Gerade zur rechten Zeit, denn vor zwei Tagen wurde unser Spital vom MOH (Minister für Gesundheit) als Aids Center ernannt. Unser Arzt war richtig stolz und mit einem lachenden Gesicht überbrachte er mir die neue freudige Botschaft.Friday, September 11, 2009
Noteinsatz für Nancy
Nancy das kleine Mädchen wurde mit einem Asthma-Anfall ins Hospital gebracht. Sie musste sofort an Sauerstoff angeschlossen werden und unser Arzt gab ihr die notwendigen Medikamente. Nach kurzer Zeit ging es dem Mädchen schon viel besser, sie erholte sich schnell. Nancy die man kaum im riesigen Bett findet schaut schon wieder ganz frech umher und sie lächelt sobald man mit ihr spricht. Sie ist wirklich ein aufgeschlossenes winziges Mäuschen, ganz genau beobachtet sie alles. Ihre junge Mama - etwas scheu - sitzt den ganzen Tag auf dem Bettrand und hütet es. Sie wagt sich kaum sich von der Stelle zu rühren und als sie die Windeln waschen wollte, fragte sie sogar unsere Putzfrau Ann ob sie nicht Zeit hätte einen Augenblick auf Nancy aufzupassen. Dies ist natürlich bei uns kein Thema - unsere Putzfrauen haben sogar grosse Freude daran, auch solche Arbeiten zu verrichten.Friday, September 4, 2009
Kinder kümmern sich um Eltern
Die Tochter von Kisumu besuchte ihre kranke Mutter. Vor ein paar Wochen brachten sie die alte Frau, die ein Streifschlag erlitten hatte zu uns um bessere Pflege für die Mutter zu bekommen. Unser Arzt Wanjala kontrolliert sie während des Tages mehrere Mal und nebenbei bekommt sie von ihm auch noch Physiotherapie. Mit der liebevollen Pflege unseres Ärzteteam geht es der alten Dame schon viel besser. Die Tochter und ihr Mann waren sehr überrascht über den Fortschritt den sie bei uns gemacht hat und meinten es hat sich doch gelohnt den weiten Weg von gut 8 Stunden Autofahrt in Angriff zu nehmen. Den ganzen Nachmittag wurde die Mutter verwöhnt von ihnen. Die Tochter brachte sie mit dem Rollstuhl in die frische Luft und gab hier dann ein Jogurt zu essen. Dies genoss ihre Mutter und man sah auch ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Schön das sich Kinder um ihre Eltern kümmern, obwohl es hier in Kenya gar nicht so einfach ist. Meistens fehlt dass Geld dazu und ein gute Spitalpflege. Thursday, August 27, 2009
Grosser Babytag
Am Nachmittag wurden dann aber alle Einträge ins Buch das Gesundheit nachgetragen, das einer unseren Krankenpfleger nächste Woche nach Naivasha bringen wird. Die Stadt liegt gut 1 Stunde Fahrzeit entfernt. Die Gesundheitskontrollen müssen genau geführt werden, somit hat das Gesundheitsamt einen Einblick und weiss ganz genau was, wo und welche Krankheiten ausgebrochen sind. Für eventuelle Maser, Röteln oder sonstige Kinderkrankheiten stellen sie dann auch zum Teil Impfstoff zu Verfügung, um die Verbreitung einzudämmen. Bis jetzt funktionierte das einwandfrei.
Wednesday, August 19, 2009
15 000 Menschen leiden an Hunger
Nach der Hauptstrasse auf den Weg ins Spital (3 km) wurde ich heute 16 x angehalten. Viele der Einwohner, ITP's die sich hier sozusagen eine zweite Heimat gegründet haben, jammerten und fragten ob wir etwas zu Essen für sie hätten. Ein Lehrer der gerade seine Kühe hütete, da die Klassen geschlossen haben bis September, fragte mich an ob ich vielleicht Sponsoren finden würde bis die Schulen wieder aufgehen würde, sodass sie vielleicht das Mittagessen für seine Schülern spenden könnten. In seinem Gesicht sah ich Traurigkeit und Verzweiflung. Weiter erzählte er mir, dass viele seiner Schüler während des Unterrichts zusammenfallen aus Hunger. Zu Hause hätten sie kein Essen mehr, trotzdem laufen die Kinder fast 13 Km zu Fuss zur Schule, entkräftet angekommen sollten sie dann noch lernen.-Mama Matata
Tuesday, August 18, 2009
Schwierige Geburt mit gutem Ende

Der glücklichen jungen Mutter (Melanie) sieht man die grossen Strapazen an. Nach ihrer schweren Geburt ist sie erschöpft und müde. Ihr kleiner Sohn wog bei der Geburt 5,845 kg. Der kleine Mann schläft vergnügt in seinem Bettchen und lässt sich nicht stören. Unsere männlichen Hebammen waren nach dieser Geburt auch geschafft - ihre Gesichter waren feucht vor Schweiss und trotzdem waren sie stolz über diese Geburt. Schreckens Sekunden gab es, als sich das Baby während der Geburt drehte. Glücklicherweise gelang es ihnen es wieder ihn die richtige Position zu bringen ohne dass ein Kaiserschnitt gemacht werden musste. Dies wäre ein grosses Problem denn das General Hospital ist eine 3/4 Stunde entfernt, wir nicht in der Lage gewesen, die Operation durchzuführen. Dafür fehlt uns ein Operationssaal... -Mama Matata
Thursday, August 13, 2009
Kontrolle des Zuckerspiegels
Unsere Laborantin Caroline hatte heute einen strengen Tag im Labor. Sie testete am frühen Morgen den Zuckerspiegel unserer langjährigen Patienten, die jede Woche bei uns vorbei zur Kontrolle kommen müssen. Die ständige Kontrolle des Zuckerspiegels ist eine sehr wichtige Kontrolle, die unter Umständen Leben retten kann. Während des Tages führte sie dann mehrere Aids-Tests durch.Monday, August 10, 2009
Drohende Dürre und Hunger im Ryft Valley
Eine Mama brachte ihren 3jährigen Sohn Joseph zur Wundenbehandlung. Der kleine verbrannte sich letzte Woche mit heissem Wasser. Seine Wunde verheilt gut und es werden wohl keine Hautschaden zurück bleiben. Er hatte Glück, dass die Verbrennungen nicht zu tief waren. Auch Mama Anna hatte richtig gehandelt sie eilte abends 18.30 Uhr sofort ins Spital um den kleinen die richtige medizinische Versorgung zu geben. Sie selber hat sehr viel Probleme. Sie wurde letztes Jahr mit ihren sechs Kindern vertrieben und wohnt immer noch in einem Zeltcamp, etwa 45 Minuten von unserem Spital entfernt. Dort konnten sie bis vor etwa zwei Monaten in den nahe liegenden Häusern im Garten Arbeit bekommen. Doch durch das anhaltende heisse trockene Wetter bekommen sie immer weniger Jobs, alles ist ausgetrocknet und viele Gartenanlagen sind bereits schon öde - kaum sieht man noch einen Grashalm stehen. Diese Dürre zieht sich leider durch das ganze Rift-Valley-Tal. Wenn das so weiter geht werden Tiere vor Hunger eingehen, und die Einheimischen langsam vor Hunger und Durst sterben. Eine Katastrophe bahnt sich an, bekommen wir nicht bald den ersehnten Regen. Es ist verrückt: in Europa die Überschwemmungen und hier die Dürre.Tuesday, August 4, 2009
Frauen lassen sich unterbinden
rs. Wiederum konnten wir eine Gruppe von 12 Frauen unterbinden. Bei einigen sah man ihnen die Angst und das Ungewisse, wie es nachher sein wird, an. Doch unser Arzt Wanjara hat sie mit Geduld gut vorbereitet. In vielen Sitzungen hat er ihnen immer wieder auf ihre Fragen ausführlich geantwortet und sie ermuntert endlich diesen Schritt zu wagen. Einige von den Frauen haben jetzt schon 5 – 9 Kindern. Einige der ganz jungen die bereits schon drei Kinder haben sind zur Entbindung eher bereit als die älteren Frauen. Dennoch gibt es mehr und mehr, die diesen Schritt wagen. Nach dem OP-Eingriff ruhen sich die Frauen noch etwa 2-3 Stunden aus und dann gehen sie langsam nach Hause. Danach etwa in drei Tagen kommen sie zur Kontrolle. Die Operation wird vom Medizinpersonal des Rhein-Valley Hospitals in Zusammenarbeit mit der Regierung durchgeführt und ist gratis.
Monday, July 27, 2009
Patienten kommen von weit her zu uns
Als ich heute mit einer Patientin von Eldoret redete und sie nach dem Grund fragte wieso sie sich die Mühe macht so weit zu fahren erklärte sie mir; bei Euch bekommen wir einen guten Service, die Medikamente seien gut und das wichtigste: der Arzt lasse sich genügend Zeit um sich ihr Problem anzuhören. Der Arzt behandle und aktepiere sie noch als Mensch. Dann fügte sie hinzu überhaupt die ganze Atmosphäre in diesem Spital sei gut zwischen den Angestellten und dem Management. Auch sei alles so sauber man muss einfach hierher kommen um gesund zu werden. Für mich, war das ein schönes Kompliment und innerlich freute ich mich sehr darüber. - Mama Matata
Monday, July 20, 2009
Warten auf den Impfstoff
Nach einem durchzogenen abwechslungsreichen Wochenende, das sich teils mit Sonne und dann wieder mit Regen präsentierte, widmeten wir uns heute wieder mit vollem Einsatz unserem Impftag. Wanjara unser Arzt hatte bereits schon begonnen die Schutz-Impfungen der Rötel zu machen, als einTelefon von Ita dem Krankenpfleger, kam. Er früh morgens nach Naivasha fahren, um den Rest des Impfstoffes zu holen, denn am Freitag bekam er nur die Hälfte vom Gesundheitsamt - die Lieferung von Nairobi funktionierte mal wieder nicht so richtig. Ita fragte nach, ob er auf den Impfstoff noch warten soll, da es unterdessen bereits schon Mittag geworden ist und der Impfstoff immer noch auf dem Weg ist. Nach einer kurzen Beratung entschieden wir, dass er darauf warten soll. Wir hingegen schickten unsere Patienten nach Hause und bestellten sie erneut auf Mittwoch. Die kleine Doris und ihr Bruder Viktor sassen schon ganz gemütlich auf dem Boden und genossen die frischen Früchte die Mama mit eingepackt hatte.Thursday, July 16, 2009
Aus unserem Tagespensum...

Monday, July 13, 2009
Personalausbildung
Trotzdem zwei von unserem Medizinpersonal an einem Seminar teilnahmen, meisterten Wanjara und Kennedy diesen Montag ausgezeichnet. Allerdings hatten sie etwas mehr Stress und die Pausen vielen auch aus. Die anderen Krankenpfleger nahmen an einem Kurs teil, der mehr Informationen über Aidspatienten vermittelte. Es ist auch für mich sehr wichtig zu wissen, dass unser junges Medizinpersonal noch mehr dazu lernen kann. Da die Zeit auch hier in Kenya nicht stehen bleibt und wir laufend neue Medizin bekommen, ist dies ein wichtiger Bestandteil unserer Spitalarbeit. (Bild: zwei junge Besucher vor dem Spital)
Monday, July 6, 2009
Zurück vom Schweizer Urlaub...
Zurück aus meinem kurzen Urlaub aus der Schweiz. Nach gut zweieinhalb Wochen bin ich wieder zurück in Nakuru. Als ich heute Morgen im Spital ankam leuchteten die Augen meiner Angestellten und einige meinten sogar die nächsten fünf Jahre gäbe es keinen Ausgang mehr. Sie waren froh mich wieder zu sehen. Ich selber war sehr überrascht wie das Spital lief, ja alles war unter Kontrolle. Es war sauber geputzt und meine Angestellten waren fleissig an der Arbeit obwohl das niemand so genau wusste wo ich eigentlich war und wann ich wieder kommen würde. Einige der Putzfrauen stürmten schon letzte Woche den Sekretär, um nachzufragen ob was passiert sei. Schön dass man vermisst wird. Es zeigt mir, dass ich ihnen nicht gleichgültig bin. Überall wo ich hinkomme bekomme ich die gleiche Frage, ob was passiert sei - sie hätten mich vermisst. 

