Zurück aus meinem kurzen Urlaub aus der Schweiz. Nach gut zweieinhalb Wochen bin ich wieder zurück in Nakuru. Als ich heute Morgen im Spital ankam leuchteten die Augen meiner Angestellten und einige meinten sogar die nächsten fünf Jahre gäbe es keinen Ausgang mehr. Sie waren froh mich wieder zu sehen. Ich selber war sehr überrascht wie das Spital lief, ja alles war unter Kontrolle. Es war sauber geputzt und meine Angestellten waren fleissig an der Arbeit obwohl das niemand so genau wusste wo ich eigentlich war und wann ich wieder kommen würde. Einige der Putzfrauen stürmten schon letzte Woche den Sekretär, um nachzufragen ob was passiert sei. Schön dass man vermisst wird. Es zeigt mir, dass ich ihnen nicht gleichgültig bin. Überall wo ich hinkomme bekomme ich die gleiche Frage, ob was passiert sei - sie hätten mich vermisst. Monday, July 6, 2009
Zurück vom Schweizer Urlaub...
Zurück aus meinem kurzen Urlaub aus der Schweiz. Nach gut zweieinhalb Wochen bin ich wieder zurück in Nakuru. Als ich heute Morgen im Spital ankam leuchteten die Augen meiner Angestellten und einige meinten sogar die nächsten fünf Jahre gäbe es keinen Ausgang mehr. Sie waren froh mich wieder zu sehen. Ich selber war sehr überrascht wie das Spital lief, ja alles war unter Kontrolle. Es war sauber geputzt und meine Angestellten waren fleissig an der Arbeit obwohl das niemand so genau wusste wo ich eigentlich war und wann ich wieder kommen würde. Einige der Putzfrauen stürmten schon letzte Woche den Sekretär, um nachzufragen ob was passiert sei. Schön dass man vermisst wird. Es zeigt mir, dass ich ihnen nicht gleichgültig bin. Überall wo ich hinkomme bekomme ich die gleiche Frage, ob was passiert sei - sie hätten mich vermisst. Thursday, June 25, 2009
Mama Matata live im Zürcher Lokal-TV

Heute abend waren der Gründer des Rhein-Valley Hospitals Stephan Holderegger und seine Partnerin und Leiterin des Spitals, Ruth Schäfer (Mama Matata), live bei Hugi Bigi im Zürcher Lokal-TV "Tele Züri" zu Gast und konnten über die Lage in Kenya informieren. Es bleibt zu hoffen, dass viele Zuschauer inspiriert wurden, sich auch finanziell zu engagieren, denn z.Z. sind wieder dringend Gelder nötig, um die Unkosten zu tragen.Tonight Stephan Holderegger (founder of the Rhein-Valley Hospital) and director Ruth Schäfer (Mama Matata) were live at Hugo Bigi's popular Talk-Show at "Tele-Züri" (Local TV station in Zurich). They could speak about the situation and their work in Kenya and made clear that donations are still crucial for the survival of the hospital in Nakuru.
Wednesday, June 10, 2009
Father Ben and Doughter Melanie
Monday, June 8, 2009
4 Stunden Marsch bis ins Spital!
Sibile ist unglücklich gestürzt beim Volleyballspiel in der Schule. Sie kam nach 4 Stunden Fussmarsch. Es war bereits schon dunkel, als der Lehrer, Schülerinnen mit einer ihrer Mitschülerin Sibile im Spital eintrafen. Das Mädchen weinte und klagte über starke Rückenschmerzen. Beim Ballspiel viel sie auf den Rücken und könnte sich kaum mehr bewegen. Unser Arzt untersuchte das Mädchen und meinte dass sie Glück im Unglück hatte, soweit er das sehen könne sei aber alles in Ordnung ein paar Quetschungen und Schürfungen. Wanjara erklärte uns das das Mädchen einen Schock erlitten hätte. Beim Sturz hätte es ihr dem Atem verschlagen deshalb die kurze Lähmung.Wednesday, June 3, 2009
Büroarbeiten sind auch notwendig
Rechnungen und Personalbücher-Kontrolle sind z.Z. angesagt im Rhein-Valley Hospital. Am Einganstor mussten mir die Askari alle Bücher zur Kontrolle vorlegen. Ab und zu musste ich nachfragen da ich etwas anderes im Kopf hatte, denn vorher war ich im Büro mit unserem Sekretär um dort die Kontrolle der offiziellen Bücher durchzuführen. Im Ganzen sind es immer drei oder vier Bücher die man gegenseitig Kontrollieren muss. Tuesday, June 2, 2009
Unser Aushilfskoch Wilson Kibiru

Wilson Kibiru, ein ehemaliger ITP der die Chance bekam bei uns im Spital weiter zu arbeiten, präsentierte sich stolz in der Küche als Aushilfskoch. Er ist verheiratet und hat 6 Kindern. Seine Frau ist sehr jung aber willig zu arbeiten und hat sich ein kleines Geschäft oben in Thugunui aufgemacht. Sie verkauft Gemüse das sie selbst anpflanzt. Die beiden legten das Geld zusammen und konnten sich bereits schon ein Grundstück kaufen. Nun wird für ein Haus gespart das sie schon sicher bald zu bauen anfangen können.
Friday, May 29, 2009
Der Unterstand nimmt Formen an
Trotz dem vielen Regen den wir zurzeit haben kommt unser Unterstand (kleine Halle) vorwärts. Ohne Maschinen und alles von Hand. Erstaunlich und manchmal denke ich sogar manch einer von uns in Europa könnte das mit einer Maschine nicht besser machen. Das bestellte Material von Nakuru allerdings konnten sie seit zwei Tagen nicht zum Spital hochbringen, da der Kleinlaster auf der rutschigen Fahrbahn nicht weiter kam. Also müssen sie einfach die Vorbereitungen so gut wie möglich machen sodass sie dann gleich loslegen können sobald das Material eintrifft. Dies wird so wie ich es sehe nächste Woche der Fall sein. Am Montag haben wir ein National-Feiertag überall werden die Kenianischen Fahnen aufgehängt werden. “Madaraka Day”, dem Tag an dem Kenia 1963 seine politische Selbständigkeit erlangte und der bis heute gefeiert wird.Wednesday, May 27, 2009
Tochter besuchte verletzten Vater

Tuesday, May 26, 2009
Eine gute Stimmung im Team

In der Tagesklinik war wirklich alles geputzt, aufgefüllt und es gab nichts zu reklamieren. Ich war mehr als zufrieden. Meine Angestellten erzählten sich wieder kleine Geschichten und über manches wurde so gelacht. Sie erinnerten mich an unsere Schulzeit als wir uns Witze erzählten und darüber lachten. Auch draussen wurde gelacht. Unser Arzt Wanjara wurde von den zwei Putzfrauen Noami und Mary hoch genommen. Sie nahmen ihn in die Mitte und fragten ihn wie das Wetter bei ihm oben sei. Irgendwann fragte ich dann unseren Koch, ob er was ins Essen gemixt hätte. Doch es war einfach ein fröhlicher Tag für jedermann. Schön das es das noch gibt.
Monday, May 25, 2009
Schlechte Zeit für Allergiker
Seit morgen früh gibt es kaum eine Pause für das Medizinpersonal. Jung und Alt kamen mit Fieber und Husten bei uns vorbei. Auch Asthmatiker haben wieder zu kämpfen. Durch die Regenzeit erholt sich das Gras schnell und die Blumen fangen an zu blühen. Bei Bäumen und Sträuchern bildet sich Blütenstaub, der sich am Tag durch den Wind verbreitet. Allergiker bekommen das sehr zu spüren. Hauptausschläge gerötete Augen, Juckreiz und Schnupfen sind die Folgen.Friday, May 22, 2009
Planung einer kleinen Halle
Besprechung mit Fundi und seinen Mitarbeitern. Zusammen schauten wir die Situation an, wie wir am besten ein Vordach, Unterstand oder eventuell sogar eine einfache Halle bauen können. Dies sollte unser Material vor Nässe schützen. Unsere heftige Diskussion dauerte ziemlich lange bis wir zusammen auf einen guten Nenner gekommen waren. Jeder brachte seine eigene Idee. Fundi wollte wieder einmal den schnellsten Weg einschlagen, ich hingegen dachte wieder einwenig weiter und sah auch schon wieder einen Nutzen des Containers. Der bringt uns nämlich schon eine fertige Wand es müssen nur noch drei weitere gebaut werden. Am Schluss ein Dach und schon steht eine kleine nützliche Halle. Nun müssen wir das nur noch in die Tat umsetzen.Thursday, May 21, 2009
Wieder ein erfolgreicher Babytag
Heute wieder ein erfolgreicher Babytag. Das Ärzteteam versorgten die kleinen im Nu. Einer der Krankenpfleger Kennedy wog die Kleinen Babys, Mathew schrieb die Karten und Caroline brachte den Impfstoff aus dem Kühler. Im vorderen Behandlungszimmer empfing Wanjara, unser Arzt, die Patienten die zur Nachkontrolle kamen.Wednesday, May 20, 2009
Gratis Wurmkur für die Schüler
Unser Medizinteam gab heute für die Schulen eine gratis Wurmkur-Behandlung ab. Es kam eine Schulklasse nach der anderen ins Spital, organisiert von den Klassenlehrern. Es funktionierte einwandfrei und lief wie am Schnürchen. Drinnen im Wartesaal war alles voll deshalb warteten einige der Kinder draussen, geduldig bis sie gerufen wurden. Fünf Minuten vor 17 Uhr hatten wir alle 600 Kinder von der Kasambara Schule behandelt!Tuesday, May 19, 2009
Kinder besuchen uns regelmässig

Monday, May 18, 2009
Einbruch in Wasserstation ohne Beute
Diebe in Thugunui freuten sich zu früh auf Geld. Als sie Egidion in der Nacht aufforderten die Türe zu öffnen, rief er ihnen von innen zu das es hier nichts zu holen gäbe, und er würde die Türe nicht öffnen, sie müssten sie schon selber aufmachen. Friday, May 15, 2009
Zeit für die Medizinkontrolle
Draussen strömender Regen, deshalb hatten wir heute nur wirkliche Notfälle. Viele Patienten die eigentlich zur Kontrolle kommen sollten blieben aus. Der Regen weichte den Gehweg und die Strasse so auf, dass ein Weiterkommen sogar zu Fuss unmöglich wurde. Unsere Medizinangestellten nutzten deshalb den Tag um die Medizin nach verfallenem Datum zu Kontrollieren.Thursday, May 14, 2009
Kontroll-Rundgang mit Naomi
Die Temperatur war heute gerade mal 17 Grad und bewölkt. Ich machte mich ganz rasch auf den Weg ins Spital, da der Regen nicht lange auf sich warten liess. Wednesday, May 13, 2009
Nach mühsamer Reise im Spital angekommen
Der kleine Patrick hatte hohes Fieber und Durchfall. Seine Mama brachte ihn heute morgen ganz früh zu uns ins Spital. Sie hatte Angst, dass wir dem kleinen Patrick keine medizinische Hilfe geben würden, da sie kein Geld hatte.Monday, May 11, 2009
Muttertag in Bogoria
Benefiz-Veranstaltung am 20. Mai
Am 20. Mai findet im Kino Madien in Heerbrugg eie Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Rhein-Valley Hospitals in Nakuru (Kenia) statt. Dabei wird der von Tele Südostschweiz produzierte Dokumentarfilm "Mama Matata - eine Appenzellerin in Afrika" uraufgeführt. Moderation durch Ananda Ammann, Miss Schweiz 2007. Der Gesamterlös des Abends, an dem auf Hackbrettspieler Nicolas Senn auftritt, komt dem Spital zugute. Ihre Spende schenkt Hoffnung und rettet Leben. Dank strikter Kontrolle vor Ort können wir Ihnen die vollumfängliche Verwendung Ihrer Spendengelder für die ärmsten Menschen garantieren. Hier ist das Spendenkonto:
Verein Rhein - Valley Hospital, Kasambara - Gilgil in Kenia (Afrika) - PC: 90-113180-3.
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